Achtung: Sturzgefahr

Der Glöckner vom KüniglbergUnser lieber Werner. Wenn es dem Esel zu gut geht, dann geht er auf das Eis tanzen. Ein altbekanntes Sprichwort. Und so zutreffend. In Österreichs bekanntester Hamsterkäfigeinlage wird wieder einmal wild spekuliert, über Neuwahlen.

Unserem Vorzeigebundeskanzler, keiner wie er hat uns gezeigt, wie man es keinesfalls machen sollte, dürfte es offenbar zu gut gehen. Oder er hat keine Angst mehr davor, mit einem Taxi in Wien sein Dasein zu fristen. Er und seine „Spezialisten“, Spezialisten sind sie im wahrsten Sinne des Wortes, allerdings nicht für das, was sie vorgeben zu sein. Eher das Gegenteil. Gäbe es ein Institut für angewandten Schwachsinn, ja dann wären sie prädestiniert, es zu leiten. Aber Österreich? Das muss doch nicht sein, meine Freunde, nicht wirklich.

… Sollte es bis März – vereinbart ist der 17. – keine Steuerreform geben, „die den Namen verdient“, dann sei die Koalition am Ende. In ÖSTERREICH konkretisiert Niessl: Es geht um eine Steuer in Höhe von 0,5 % auf Vermögen über einer Million Euro. Wolle das die ÖVP nicht, dann eben Wahlen. Nach dem Platzen einer Koalition könnte es frühestens nach drei Monaten Neuwahlen geben – das wäre dann Ende Juni. …

… Nach dem schwachen Ergebnis für Werner Faymann am SPÖ-Parteitag (83,9 %) preschen also die roten Landesfürsten vor: Denn nicht nur Niessl, auch Wiens Michael Häupl und der Steirer Franz Voves wollen die Regierung lieber in die Luft jagen, anstatt sich mit einem faulen Kompromiss zufriedenzugeben. Alle drei haben 2015 Landtagswahlen. Häupl: „Scheitert die Steuerreform, dann scheitert die Koalition.“ … („oe24.at“)

Unsere Genossen denken also darüber nach, die Koalition platzen zu lassen. Na geht’s noch. Diese Vögel sollten doch froh darüber sein, über die Zeit, die ihnen am Futtertrog noch gegönnt ist. Obwohl unsere  ÖVP derzeit auch nicht gerade mit Hochdenkern gesegnet ist, würden diese eher als unsere „Profiteure der Dummheit“, von einer Neuwahl profitieren.

Oder noch schlimmer. Es gäbe einen „blauen Bundeskanzler“. Vielleicht auch noch H.C. Strache. Geschehe es so mein Werner, ja, dann würdest du in die Geschichte eingehen, als der Kanzler, der den politischen Weg für die „Bösebubenpartei“ geebnet hat. Kein schönes Ende einer Karriere, die es eigentlich nie hätte geben dürfen.

Nun muss aber Schluss sein, mit den Witzen auf Kosten unserer politischen Führungsspitze. Erstens können sie nichts dafür dass sie so sind wie sie sind, schließlich ist die Natur nicht vollkommen. Und zudem ist es auch ein zu ernstes Thema, das Wohl von Österreich, als dass man darüber Witze reißen sollte.

Es wäre allerdings wirklich das Beste für Österreich, wenn es zu Neuwahlen käme. Der Zeitpunkt für einen Neuanfang wäre gerade richtig. Wenn Werner und Genossen Österreich wirklich so am Herzen läge, wie sie immer behaupten, ja dann würden sie den Weg frei machen, für etwas Besseres als sie es jemals waren. Und es ist sicher keine Kunst, besser als Werner und seine Freunde zu sein.

In diesem Sinne, Freundschaft, Genossen!