Ärger im Paradies

Ein Grüner denkt nachSo wie es scheint, hatte man in Salzburg so seine Probleme mit der Gesprächskultur. Eine größere Anzahl jener Personengruppe, die  eigentlich Österreich so bunt, so vielfältig machen sollte, unsere lieben Kulturbereicherer, jene von Rot und Grün, vorwiegend aber von Grün, so beschützte Minderheit, kam in die Situation, sich mit ihrer Umwelt verbal austauschen zu müssen. An sich keine so große Sache, mögen sich viele jetzt denken. Sie haben prinzipiell Recht. Nur nicht in diesem Fall.

Beide Gruppen haben das gleiche Problem. Den Verstand eines einzelligen Lebewesens und das Aggressionspotential eines Tyrannosaurus Rex. Und sie sprechen auch nicht die gleiche Sprache. Aber eines hat diese Gruppe von Tschetschenen und Afghanen doch gemeinsam. Die Vorstellung, wie eine angeregte Diskussion abläuft. Beide Gruppen kommen aus einem Land, wo es relativ leicht ist, an Handgranaten oder eine Kalaschnikow mit ausreichend Munition zu kommen, um eine angeregte Diskussion zu führen.

Nur hier in Österreich gestaltet sich so etwas als schwierig. Ja, in unserem schönen Land ist es bekanntlich nicht so leicht, an eine Argumentationshilfe „Made in Russia“ zu gelangen. Also muss man einen Kompromiss schließen. Offensichtlich schien man nur bezüglich der Argumentationshilfen kompromissbereit zu sein. Man war scheinbar nicht bereit, die Streitigkeiten wie zivilisierte Menschen zu bereinigen.

Für die geplante Rache am Montag sollten zur Verstärkung noch einige Personen anreisen. Eine Massenschlägerei wurde befürchtet. Auch das Einsatzkommando Cobra rückte aus. Im Bahnhofsviertel hatten sich rund 20 Männer eingefunden, offenbar handelte es sich um Tschetschenen. “Es wurden Maßnahmen gesetzt und Kontrollen durchgeführt. Es gab keine Schlägerei und keine Festnahmen”, sagte die Polizei-Sprecherin.

Allerdings wurden Klapp- und Küchenmesser sowie Gegenstände sichergestellt, die als Wurfgeschoße hätte dienen können. Gerüchte, wonach sich die Rivalen einen Kampf um die Vorherrschaft im Drogenhandel liefern, bestätigte die Polizei nicht. “Das Motiv ist noch unklar und Gegenstand von Ermittlungen. Einzelne Personen sind bekannt”, erklärte die Polizei-Sprecherin. “Die Befragungen laufen.”  („diepresse.com“)

Da haben wir Wiener doch verdammtes Glück. Unter der rot-grünen Herrschaft wurde Wien zur sichersten Stadt Österreichs. Die Kriminalität wurde quasi ausgerottet und es gibt keine Armut mehr. Nur, wo so viel sozialdemokratische Sonne scheint wie in Wien, da gibt es auch etwas Schatten. In Wien ist es eben ein blauer Schatten, der wie das berüchtigte Damoklesschwert über dem rot-grünen Paradies schwebt. Und genau dieser Schatten ist es, der den Frieden in diesem sozialdemokratischen Schlaraffenland trübt.  Und zwar in Gestalt eines Balles, der „Akademikerball“ genannt wird und alljährlich in der Wiener Hofburg stattfindet.

Ja, nur ein kleiner unschuldiger Ball ist es, der das politische und seelische Wohlbefinden unserer geliebten Stadt auf so grausame Weise stört.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!