Alarm in Boboville

In Boboville herrscht wieder einmal Alarmstufe Rot. Einige Männlein und Weiblein sind auf dem Kriegspfad. Was ist die Ursache dafür? Hat sich unser Herzchen aus dem fernen Griechenland wieder etwas Neues einfallen lassen, um die Autofahrer zu bestrafen? Ausnahmsweise nicht. Diesmal ist der Stein des Anstoßes, die neue Route des 13A.

Farbe von Scheiße

Unsere Bobos sind schon eigenes Völkchen. Sie glauben, dass sie den neuen elitären Lebensstil verkörpern und plustern sich stolz auf, wie umweltfreundlich sie leben, wenn sie täglich, egal ob die Sonne erbarmungslos herunter brennt, oder ob es regnet, stürmt oder schneit, mit dem Fahrrad unterwegs sind. In Wahrheit sind sie nur eine, von den Grünen abstammende geistige Fehlentwicklung, die nun, gemeinsam mit den Originalen, der Allgemeinheit auf die Nerven geht.

Sie wollen keine Autos auf den Straßen, damit sie sich besser entfalten können, je breiter die Straße ist, umso besser, schließlich will man ja beim Flanieren mit dem Fahrrad sich geistig austauschen  und darüber diskutieren wie sinnvoll jetzt die Straße genutzt wird.

Sie wollen mehr Grünflächen im Stadtgebiet, weil sie auf Grund ihres beschränkten Wahrnehmungsvermögens immer noch nicht realisiert haben, dass es die Donauinsel, Schönbrunn, den Augarten und noch unzählige weitere dieser Oasen gibt.

Nun haben sie es endlich geschafft, diese Denkbefreiten. Mit der neuen Mariahilfer Straße haben sie nun ihren höchstpersönlichen Spielplatz vor der Haustüre. Sind sie damit nun zufrieden? Nein, natürlich nicht. Jetzt wollen sie keinen Autobus mehr, der durch ihre Gassen fährt.

Und was wollen sie als nächstes? Dass die Mariahilfer Straße nur mehr von Anrainern benutzt werden darf und dass die Geschäfte in den Bereich der U-Bahn verlegt werden, da man sich beim Flanieren und Verweilen gestört fühlt?

Warum machen sie nicht das Einzige das wirklich Sinn hätte. Nein,  meine lieben Leser und Leserinnen, ich spreche nicht von Selbstmord. Zugegeben, das wäre eine reizvolle Alternative. Aber es würde auch reichen, wenn sie ihren, mit nichts zufriedenen Arsch, wo anders hinsetzten würden, möglichst weit weg von Wien, Sibirien oder Arktis wären dafür Ideal.

Jedenfalls haben diese Kinder einer verbotenen Liebe einen Weg gefunden, wie man den, durch rot-grün gestraften Wienern, den täglichen Weg in die Arbeit noch schwerer machen kann. Man nimmt das Demonstrationsrecht in Anspruch und behindert eben den 13A. Und so wie es scheint, geht dieser Minderheitenterror weiter. Es wurden bereits weitere Aktionen angekündigt.

Irgendwann muss mit diesen Blödheiten Schluss sein. Michael Häupl soll sich seiner Verantwortung bewusst werden und endlich einen Schlussstrich ziehen und die „alte Mariahilfer Straße“ wieder ins Leben zurück zu bringen.

Tschuldigung, mein Fehler, der Michl hat ja, außer „Ja, Mary, geht in Ordnung“, „Mach nur.“, nichts mehr zu sagen. Außer vielleicht: „Noch etwas  Kaffee?  … Milch? … Zucker oder Süßstoff?“