Ärger im grünen Paradies

Bevorzugtes Transportmittel der GrünenUnsere lieben Wiener Grünen. Mit der Bestellung von Martin Blum zum Radfahrbeauftragten könnte man etwas zu tief „ins Braune“ gegriffen haben. Laut einem Bericht von „österreich.at“ soll der „Freund aller Wiener Autofahrer“ Rad-Zahlen frisiert haben, um nicht als das dazustehen, was er eigentlich ist.

„Irrwitzige Zahlen“
Zuletzt präsentierte Blum eine Umfrage, aus der hervorgehe, dass im Winter 255.000 Wiener mit dem Rad regelmäßig unterwegs seien, so seine Interpretation. ÖSTERREICH befragte einen Bevölkerungs-Statistiker: „Irrwitzig! Dann würden im Sommer mehr als eine Million Wiener ständig radeln – darunter auch Babys, Blinde und Greise.“ Auch Meinungsforscher Werner Beutelmeyer vom Linzer Market-Institut bezeichnet Blums Berechnungen als „wilde Vorgangsweise“.
(Zitat: österreich.at“)

Tatsächlich sollen es aber, bei richtiger Umfrage-Auswertung,  50.000 bis 70.000 Wiener sein, die, so „österreich.at“, auch im Winter mit dem Fahrrad unterwegs sind. Die unterschiedlichen Zahlen beruhen höchstwahrscheinlich wie beim Budget, auch nur auf einem „Rechenfehler“. 🙂

Oder  wollte man der Bevölkerung wieder einmal, Schei@e als Gold verkaufen? Möglicherweise dürfte die Fortbewegung mit dem Fahrrad doch nicht so eine „tolle Chance“ sein, wie so mancher „Irrtum der Natur“ es gerne hätte.

Jedenfalls bin ich zu tiefst erschüttert. Mein Weltbild ist nicht mehr das, was es einmal war. Ich dachte bis jetzt immer, die Grünen seien eine Partei, wo nur Menschen reinsten Charakters tätig sind und deren größtes Anliegen es ist, für das Wohl der Bürger selbstlos einzutreten. Maria Vassilakou, Eva Glawischnig, Peter Pilz und wie sie sonst noch alle heißen mögen, sie waren meine Vorbilder, meine Idole. Ich wollte eigentlich immer so werden wie der große Peter Pilz. 🙂