Auch nur so ein bedauerlicher Einzelfall

ArschkarteUnd wieder einmal geriet die Mariahilfer Straße in die negativen Schlagzeilen. Diesmal ist es nicht die „Partei der Gehirn- und Eierlosen“, die als Ursache für diesen medialen Schmerzensschrei herhalten muss.

Sie sind zwar lästig und schwächen das Budget, aber es gibt etwas viel Schlimmeres als unsere „Bio-macht-blöd-Typen“, die Kriminalität in Wien, wo die Täter immer brutaler werden.

In der Nacht zum Samstag wollte Sabine W. (Name von der Redaktion geändert) als letzte Mitarbeiterin ein Lokal in der unteren Mariahilfer Straße zusperren. Als sie die Tür öffnete, traf sie ein wuchtiger Schlag am Kopf. “Als Nächstes spürte ich, wie ich am Boden lag und mir mehrere Männer mit voller Wucht ins Gesicht traten”, so die 25-Jährige.

Obwohl die Frau um Gnade bettelte, hörte die furchtbare Prügelorgie nicht auf: “Einer schlug weiter auf mich ein, gleichzeitig suchten andere im Lokal die Tageslosung.” Schließlich ließen die Angreifer das Opfer im eigenen Blut liegen, rannten davon: “Ihnen war völlig egal, ob ich lebe oder tot bin!”

… Sabine W. möchte, dass ihr Schicksal die Menschen warnt: “Wien ist brutaler geworden, bitte passt auf euch auf!” … (heute.at)

Dass Wien nicht mehr die Stadt ist, die sie einst einmal war, dafür haben unsere „rot-grünen Freunde“ im Rathaus, die in Wien, wie einst die Fürsten im Mittelalter, ihr Unwesen treiben, gesorgt. Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als man sich am Abend noch gefahrlos zu Fuß (!) oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch Wien bewegen konnte.

Wird man heute um eine Wegauskunft gebeten, so muss man damit rechnen, dass dies nicht die Bitte eines Ortsunkundigen ist, sondern der Versuch, sich die Brieftasche oder das Mobiltelefon anzueignen. Und erst die Frage nach der Uhrzeit oder nach einer Zigarette sollte einen zur Vorsicht mahnen, insbesondere dann, wenn sie aus einer Gruppe herumlümmelnder Jugendlicher oder „junger Erwachsener“ kommt.

Ist man ein Trafikant, ein Juwelier oder gar in der Gastronomie tätig, wie unser aktuelles Beispiel so schön zeigt,  ja, da hat man wirklich die Arschkarte gezogen, da ist man schon auf der Speisekarte unserer „sozial benachteiligten Mitbürger“ oder auch auf dem Wunschzettel unserer „bösen Nachbarn aus dem östlichen Europa“ gelandet.

 In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!