Ave, Maria Vassilakou

Ave, Maria VassilkouUnd es gibt wieder etwas Neues von unserer Schutzherrin der Radfahrer, Ratten,  Mäuse und anderem kriechenden Ungeziefer. Nein, unsere geliebte Mary V. wurde nicht wieder erwischt, als sie eine Stopptafel nicht beachtet hat. Es ist ja auch schon viel zu kalt, um leichtgeschürzt, mit dem Fahrrad,  Männer mit Gefühl für Ästhetik, zum Erbrechen zu bringen.

Der Grund für meinen Aufschrei betrifft diesmal jeden Wiener, egal ob Männlein oder Weiblein. Unser Prachtstück aus dem fernen Griechenland, welche Ironie, dass gerade dieses Land, das als Wiege der Demokratie gilt, uns Maria Vassilakou beschert hat. Unberührt von demokratischer Gesinnung, schaffte sie etwas, das vor ihr, kaum wer zustande gebracht hätte – innerhalb kürzester Zeit einen mehrstelligen Millionenbetrag zu verschleudern, und all das nur, um das weibliche Ego zu befriedigen.

Laut der Zeitschrift „Österreich“ sollen die Kosten für das Mahnmal der grünen Inkompetenz, die neue Mariahilfer Straße, bis zu 50 Millionen Euro kosten. Und das, obwohl Wien schon um die 5 Milliarden Euro Schulden haben soll. In echtem Geld, lange, lange ist es her, wären das dann etwas weniger als 70 Milliarden Schilling gewesen.

Wien kann es sich ja leisten. Der Schuldenberg ist ja überschaubar, was vor geraumer Zeit so ein weibliches, sozialdemokratisches Prachtstück aus dem Wiener Rathaus meinte.

Da unser kleiner Dicker mit seiner Verbündeten in Wien, die Sozialfälle und die Armut ausgerottet hat, es auch keine Mindestrentner mehr gibt, die jeden Cent zwei Mal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben und die Wiener U-Bahn, berühmt für ihre Zuverlässigkeit, auch auf den neuersten Stand ist, kann man sich ungehindert darauf konzentrieren, eine Gedenkstätte für das eigene Wirken zu erbauen,  die Wiener Version der Via Appia.

Ave, Maria Vassilakou, glorreiche  Cäsarin von Wien und Herrin über Michael Häupl, die, die der Armut geweiht sind, grüßen Dich, oh glorreiche Herrscherin über Wien.