Blödmenschen und andere Leuchten

Die Spitzenkandidatin der Grünen für die EU-Wahl, Ulrike Lunacek, verteidigt die umstrittenen Plakate mit dem früheren ÖVP-Politiker Ernst Strasser. Strasser habe dem Image des EU-Parlaments in der Lobbyisten-Affäre massiv geschadet, sagte Lunacek am Sonntag in der ORF-“Pressestunde”. Über das Antreten der NEOS ist Lunacek froh, weil sie in der Partei eine Koalitionsoption sieht. (Zitat: „heute.at”)

Ein interessantes Outing. Zum Glück ist es noch gerade rechtzeitig gekommen. Rechtzeitig um zu verhindern, dass die Seuche, die die Wiener Bevölkerung zum Erschaudern bringt, sich nicht weiter verbreiten kann.

Es mag vielleicht sein, dass Ernst Strasser dem Image des EU-Parlaments etwas geschadet hat. Aber Brüssel braucht keinen Ernst Strasser. Das schafft man auch ohne ihn. Schließlich war er in Brüssel nur ein kleines Licht, eben ein Pickel am Arsch von Europa. Genauso ein politisches Ärgernis wie unsere „Grünen“, die es in der Disziplin „Schmutzwerfen“, scheinbar zur „olympischer Reife“ gebracht haben.

Ernst Strasser mag vielleicht kein Vorzeigepolitiker gewesen sein, eine Eigenschaft, die er mit so manchem Kanzler oder Vizekanzler teilt. Und er ist gerade dabei, für seine Verfehlungen Buße zu tun. Er hat es aber nicht verdient, von ein paar linken Fratzen als Witzfigur herabgewürdigt zu werden. Das Privileg, als Witzfigur durch das politische Leben zu dümpeln, haben schon andere Spezialisten für sich in Anspruch genommen. Wir alle wissen wer. 🙂

Na klar, dass die Lunacek froh ist über die NEOS. Keine andere Partei wie die NEOS, die SPÖ vielleicht ausgenommen, sind so geeignet, mit den „Grünen“ zusammenzuarbeiten. Die NEOS und die „Grünen“ haben vieles gemeinsam, die gleichen geistlosen Inhalte und die gleichen, vom Denken befreite Zielgruppe, die Bobos und Warmduscher.

Gut, in Brüssel können sie nicht viel Schaden anrichten, dazu sind sie viel zu unbedeutend. Aber 2015 in Wien und dann bei der großen Österreichwahl, ja, da kann es schlecht für unser Heimatland ausgehen. Ein Kreuzerl falsch gemacht und es heißt: „Gute Nacht Österreich“.