Brot und Spiele für das Volk

Wenn sich der musikalische Albtraum mit Tom Neuwirth, unserer Monster-Barbie, als erfolgreich herausstellt, eröffnen sich für unseren „Staatssender mit Bildungsauftrag“  neue Möglichkeiten.

Künstler, die mangels Qualität sonst nie den Weg ins Rampenlicht geschafft hätten, werden, wie ein Phönix aus der Asche, der Anonymität entsteigen und in das Mekka der hochbezahlten Staatskünstler entschweben.

Es ist doch bekannt, dass, Politiker, wenn sie auf Grund ihrer Leistungen auf das Abstellgleis geschoben werden, sich keine Sorgen wegen ihres Einkommens machen brauchen. Sie werden in den unzähligen staatlichen Betrieben oder jenen Betrieben, die der Partei nahestehen, der der jeweilige „Volksvertreter“ angehört, auf einen Führungsposten gesetzt, wo sie ihr arbeits- und denkbefreites Leben ungehindert weiterführen können.

Aber es gibt auch Ausnahmen, die selbst für einen Versorgungsposten ungeeignet sind. Was machen die dann? Fallen sie in den Aufgabenbereich des AMS? Nein, natürlich nicht. Für die, die keiner haben will, ja da gibt es den ORF und seine Abteilung der Staatskünstler.

So ein Pärchen, wir nehmen natürlich nur ein fiktives, schert schon mit ihren Hufen in den Startlöchern, da es, formulieren wir es höflich, schon mit der Betätigung eines Lichtschalters oder der Betätigung einer Autohupe überfordert ist und es nun ständig das Ende der politischen Karriere vor Augen hat: „Werner & Michel“. Beide überlegen nun, wie sie, ohne „Freunde“, möglichst leistungsbefreit durch das Leben dümpeln könnten. Und so spekulieren sie mit einer musikalischen Karriere, der Werner als Leadsänger, und der Michel als Backgroundsänger. Sorgen über ihre Zukunft müssen sich die beiden eigentlich nicht machen, der ORF nimmt ja jeden, sofern er über die richtige politische Einstellung verfügt.

Und ein Lied haben die Beiden auch schon:

Ich war einst ein Taxifahrer … brumm, brumm, brumm …

Ich verdiente nicht viel … dumm, dumm, dumm …

Ich fuhr oft vorbei an meinem Ziel … brumm, brumm, brumm …

Ich ging dann in die Politik … nicht dumm, dumm, dumm …

Ich verdiene viel und arbeite wenig … nicht dumm, dumm, dumm …

Und der Wähler ist mir egal, zumindest bis zur nächsten Wahl …

Die Märchen, die ich erzähl, werden immer mehr, der rote Wähler liebt sie ja so sehr …

Brumm, brumm, brumm, die Wähler sind ja  so dumm, brumm, brumm, brumm …

Eure Gebrüder Schwachsinn 🙂