Conchita Wurst und die Schneeeule

Was für ein ElendWas ist daran so bedeutend, das unser Song-Contest-Kasperl eine Animationsfigur synchronisiert? Eigentlich nichts. Schauspieler und Sänger tun derartiges öfters. Nur, unser Hans Wurst ist weder ein Schauspieler, noch auf andere Weise ein ernstzunehmender Künstler. Vielleicht ist das das Besondere, das Bedeutende an diesem Ereignis.

Und der Film selbst wird höchstwahrscheinlich eine der üblichen netten „Hollywood-Fließbandproduktionen“ sein auf die unsere Kleinsten kräftigst abfahren werden. Und das war’s dann auch schon.

Wen man die paar Zeilen auf „vienna.at“ liest, könnte man, wäre man ein Mensch mit bösen Gedanken, was ich keinesfalls bin, behaupten, dass dieser Artikel lediglich den Zweck erfüllt, unseren „Scherz der Natur“, der sich offenbar für einen anspruchsvollen Künstler, Verzeihung, Künstlerin hält, wieder einmal lobend zu erwähnen, um seiner nicht mehr existierenden Karriere wieder etwas Leben einzuhauchen. Anstatt dieses Loblied zu singen, wäre eine bezahlte Werbeeinschaltung wohl sinnvoller gewesen.

“Beide verbindet nicht nur das verführerische Aussehen, sie haben auch ganz besondere Fähigkeiten”, wird die bärtig-charmante Song-Contest-Gewinnerin mit der Schneeeule verglichen. („vienna.at“)

Ich kenne diese Schneeeule aus dem Animationsfilm nicht, aber dieses Wissen ist sicher nicht erforderlich, um behaupten zu können, das unser guter Tom alias „Conchita Wurst“ alles andere ist, als verführerisch.  Vielleicht sehen das unsere Zweibeiner, die mit der Entscheidung überfordert sind, welche Toilette sie im Bedarfsfall aufsuchen müssen, die wo man im Stehen pinkeln kann, oder jene, wo dies im Sitzen zu geschehen hat, naturgemäß etwas anders.

Und was für besondere Fähigkeiten hat unsere gute „Frau Wurst“? Seine Stimme? Nicht unbedingt. Sie ist nur etwas besser als die vom Durchschnitt. Für Kindergeburtstage reicht sie allemal. Und da er seit seinem Sieg nicht gerade produktiv war, werden ihm nur mehr die Kindergeburtstage und vielleicht ein paar Jahrmärkte oder Volksfeste bleiben, sobald er die Medien mit seiner „Frau Wurst-Nummer“ langweilt und die Schwulenlobby eine neue Ikone hat.

Und das er schwul ist, das ist auch keine besondere Leistung, dazu gibt es zu viele. Wäre es tatsächlich eine besondere Leistung, schwul zu sein, so hätte bereits ein nicht geringer Teil unserer „Künstler“ den „Goldenen Rathausmann“ und halb Hollywood den „Oscar“.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!