Das Flatterohr und seine Jünger

Keine Frage, wir leben in schweren Zeiten. Einerseits leiden wir wie die übrige Welt an den Folgen der Chinesischen Pest, des Geschenks von China an die Welt, das der Chinesischen Wirtschaft sagenhafte Umsätze beschert hat, und andererseits leiden wir unter der Inkompetenz unserer Regierung.

Fast könnte man meinen, aber nur dann, wenn man ein Mensch böser Gesinnung wäre, der ich selbstverständlich nicht bin, dass die Fähigkeit unserer hochwohllöblichen Regierungsmitglieder*Innen zu denken, durch den Druck eines rektal platzierten Kunststoffstöpsels, der Druck auf das jeweilige Gehirn ausübt, stark in Mitleidenschaft gezogen worden ist.

Während sie den einfachen Bürger mit ihren Blödheiten terrorisiert und sie ihn in seiner Bewegungsfreiheit einschränkt, was zum Teil allerdings auch von Teilen der Bevölkerung, jenen, die man in der guten alten Zeit als die „Dorfdeppten“ oder schlicht und einfach als „Arschlöcher“ bezeichnet hatte,  heraufbeschworen worden ist, versuchen die türkisen Hofnarren ihrer Zielgruppe, den Wirtschaftstreibenden mit Amigo-Faktor, Freiheiten zuzuschanzen, die sich auf die Höhe der täglichen Infektionszahlen an so manchem Tag negativ auswirken könnten.

Aber des Bastis Gesellstück der Inkompetenz sind die Massentests die dieser kleine Gernegroß mit den Flatterohren dem Steuerzahler aufs Auge gedrückt hat. Nicht nur dass diese nur eine Momentaufnahme darstellen, dürften seine Handlanger diese Tests auch noch nicht gerade günstig erstanden haben, was wohl für viele von uns keine wirkliche Überraschung sein dürfte.

So mancher von uns wird sich jetzt fragen was hat das Eingangstor von Ausschwitz, jenem Ort wo sich einst unbeschreiblich grausames ereignet hatte,  mit Sebastian Kurz, der ÖVP und seinen Steigbügelhaltern, den Grünlingen, den unbestechlichen Kämpfern für eine bessere Welt und aufrechte Antifaschisten zu tun? Eigentlich nichts im engeren Sinne, nur am Rande. Es ist der Spruch über dem Eingangstor, der sich mir in Zusammenhang mit unserer hochwohllöblichen Regierung aufgedrängt hat.

Jene braven Menschen die auf der „Regierungsbank“ ihr Unwesen treiben, T’schuldigung mein Fehler, mea culpa, mea maxima culpa, es sollte natürlich heißen, jene braven Menschen deren Lebensinhalt es ist, für unser aller Wohl zu sorgen, haben uns nicht nur einen weiteren Lockdown, in ihrer Sorge um unser Wohlbefinden geschenkt, sie haben uns auch die Möglichkeit gegeben, uns von der letzten Woche des Lockdowns mittels Massentestung FREI zu testen, sich die letzte Woche der Geiselhaft zu ersparen.

Ja, meine Freunde, unsere türkis-grünen Brüder und Schwestern, ihr habt richtig gelesen, ich bezeichne diese Ansammlung von mentalen und charakterlichen Krüppel als „Bruder und Schwester“ man kann sich schließlich seine bucklige Verwandtschaft nicht aussuchen, die haben sich da wohl etwas in der Wahl ihrer Mittel vergriffen wodurch aus dem braunen „Arbeit macht frei“ das türkis-grüne „Testen macht frei“ geworden ist.

Noch bevor die Bestätigung über den negativen Test in Umlauf gekommen ist, sie erstmalig ausgestellt worden ist, wurde sie bereits von jemanden aus des Bastis Zielgruppe, eine Großbäckerei, als „Ariernachweis“ umfunktioniert.

Von 26. Dezember bis 18. Jänner geht Österreich in den Lockdown. Bei einer Wiener Bäckerei gilt danach: Nur wer sich “freitestet”, darf arbeiten. („heute.at“)

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!