Das Leben kann so einfach sein

Die GrünenDer beste Freund des Menschen  und ehrbarer Kämpfer für mehr Demokratie, Eva Glawischnigs Schoßhündchen Peter Pilz, hatte wieder einmal eine Idee. Selbstverständlich eine gute. Unsere „Grünlinge“ sind ja im ganzen Land für ihre Ideen berühmt. Keine andere Partei wäre besser qualifiziert, Österreich in eine Zukunft zuführen, wo Milch und Honig fließen, wo nur der arbeiten muss, der es wirklich möchte.

Nun aber wieder zurück, zu unserem Menschenfreund, zu unserem Wohltäter, unserem so geschätzten Peter Pilz.  Ja, unser „Bester“ hat es geschafft. Dank seiner Idee wird es in den Stadien wieder sicherer werden. Niemand wird mehr durch eine Signalrakete verletzt werden. Schließlich löst ein Gesetz, eine Regel bekanntlich jedes Problem.

Nachdem bei einem Wiener Derby Anfang November aus dem Austria-Fansektor Leuchtraketen geschossen und Zuschauer verletzt worden waren, entschloss sich nun der Innenausschuss des Parlaments einstimmig für eine Verschärfung der Regeln für sogenannte Signalstifte. …

Derzeit sind Signalstifte frei erhältlich und fallen nicht unter das Pyrotechnikgesetz. Der Sicherheitssprecher der Grünen, Peter Pilz, der hinter der Initiative des Ausschusses steckt, schlägt vor, dass Signalstifte als „Waffen“ gelten sollen. Ähnlich wie in Deutschland würde für den Erwerb ein „kleiner Waffenschein“ nötig sein: „Man braucht keinen Eignungstest, muss sich aber aus- und einen Bedarf nachweisen“, so Pilz. …  (diepresse.com)

Der Mann ist gut, er kommt in die Suppe. Die Idee ist wirklich gut, ehrlich. Man verbietet etwas oder beschränkt den Zugang zu einer Sache und das Problem damit ist gelöst, es existiert nicht mehr.

Nehmen wir einmal das Verbot, eine Kreuzung bei Rotlicht zu überqueren. Mit diesem Verbot wurde doch erreicht, dass kein Fußgänger mehr eine Straße bei Rotlicht überquert, kein Autofahrer bei Rotlicht in eine  Kreuzung einfährt und zu guter Letzt, die gesetzestreuesten aller Straßenbenützer, die Radfahrer.

Diese Musterbeispiele eines disziplinierten Verkehrsteilnehmers, vor allem in Wien, keiner von ihnen überquert eine Kreuzung bei Rotlicht, keiner von ihnen missachtet eine Stopptafel oder fährt mit seinem Fahrrad auf dem Gehsteig. Ja, so ein Verbot ist doch wirklich gut, es löst tatsächlich jedes Problem.

Und da auch der Zugang zu Faustfeuerwaffen strengen Regeln unterworfen ist, geschehen deshalb  in Österreich auch keine  Tötungs- oder Verletzungsdelikte mehr mit Schusswaffen. Und es wird auch niemand mehr mit einer Faustfeuerwaffe bedroht und anschließend ausgeraubt, da auch Raub wie vieles andere, verboten ist.

Dank so weiser und vorausschauender Menschen wie Peter Pilz, ist unser Land merklich schöner, lebenswerter und vor allem sicherer geworden.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!