Das musste einmal gesagt werden …

DillosEs ist wieder einmal soweit. Aus den Reihen unserer ewig unzufriedenen Mitbürger kam wieder einmal eine harsche Kritik. Diesmal kam die Unmutsäußerung nicht, wie jetzt so mancher Leser meiner, immer so mit Bedacht gewählten Worte vielleicht denken mag, von den üblichen „Verdächtigen“, den lieben Grünen, sondern von der Israelitischen Kultusgemeinde. Und wie kann es  anders sein, war das Ziel unserer jüdischen Mitbürger, Österreichs „Böse-Bubenpartei“, die FPÖ.

Deutsch findet es „unglaublich“, dass der Akademikerball in der Hofburg, einer „Visitenkarte“ Österreichs, stattgefunden hat. „Der Ball hat dort nichts zu suchen.“ Die Burschenschafter, die dort feiern, hätten sich von Antisemitismus nicht abgegrenzt, meinte der IKG-Präsident.  („orf.at“)

Offenbar hat der gute Oskar ein kleines mentales Problem, aber nur ein ganz ganz kleines. Was macht die Israelitische Kultusgemeinde, das Judentum zu so etwas Besonderem, dass man ständig, einem Katatoniker gleich, gebetsmühlenartig beten muss:

Ich bekenne mich zu Israel und zum Judentum. Ich schwöre jeder (politischen) Strömung ab, die an Israel und dem Judentum Kritik übt, insbesondere an deren Umgang mit nichtjüdischen Minderheiten wie der Palästinensischen Bevölkerung in Israel. Weiters erkenne ich und in der Folge auch für meine Kinder deren Kinder und Kindeskindern, jede finanzielle Forderung an, mag sie auch noch so unberechtigt scheinen. Es gibt nichts Wertvolleres und Schutzwürdigeres als das Judentum und die politischen Interessen von Israel und dessen Verbündeten.

Er sollte sich wohl besser die Frage stellen, unser Oskar, warum die Jüdische Gemeinde in Wien ein  derartiges Imageproblem hat. Scheinbar ist er, wie sein Vorgänger, noch nicht auf den Gedanken gekommen, dass es ein hausgemachtes Problem ist, dass es nur an der Art ihres Umgangs mit der nichtjüdischen Bevölkerung liegt. Ja, mit dem Denken ist es so eine Sache.

Vielleicht sollten sie es unterlassen, uns für die Sünden der Väter verantwortlich zu machen und uns nicht ständig unter Anwendung der „Antisemitismuskeule“  Geld für ihre Gemeinde abpressen. Vielleicht sollten sie die Menschen, in deren Land sie als Gast leben (dürfen) nicht auf die gleiche Weise behandeln, wie in ihrem Heimatland die arabischstämmige Bevölkerung.

Ich kann ihr Jammern und ihre Kritik nicht mehr hören. Die böse Welt, das böse Österreich, die bösen Wiener. Sie wollen uns nicht. Wir sind ja so arm. Wir werden ja so verfolgt.

Lieber Oskar. Es muss einmal gesagt  werden. Dass es in Österreich Menschen gibt, die Probleme mit der Jüdischen Gemeinde haben, liegt sicher größtenteils nicht daran, dass sie euch nicht mögen, weil ihr eine andere Kultur habt, einer anderen Religion zugehört, sondern, weil ihr euch nicht  integriert, ihr ständig über uns lästert und euch wie kleines verwöhntes Kind benehmt, das mit nichts zufrieden ist.

Nur ein kleiner Hinweis, mein kleiner Unruhestifter. Österreich ist (noch) eine Demokratie. Und das bedeutet, dass man im Rahmen der geltenden Gesetze sich politisch betätigen darf, auch seine Meinung äußern darf und wo man als (politisch) Andersdenkender  genau so wenig, wie als Angehöriger einer Minderheit diskriminiert werden darf. Und ihr diskriminiert und zwar die Mehrheit der Bevölkerung.

Auch wenn es dich und deine Gesinnungsgenossen Gemeinde stört, dass es die FPÖ und andere nicht linke Gruppierungen gibt, die euch nicht permanent den Bauch pinseln, die euch nicht ständig den Hintern abwischen wie unser Bürgermeister und seine GenossInnen, ihr müsst damit Leben. So ist es nun mal, wenn man in einer Demokratie lebt.

Ja, ich weiß, es ist scheiße, wenn man jemanden, der einem nicht zu Gesicht steht, nicht gleich zu einem Terroristen, zu einem Nazi, zu einem Feind Israels und des Judentums machen kann und diesem Frevler, gleich an Ort und Stelle für seine Andersartigkeit eine Kugel in den Kopf jagen kann, dessen Haus, dessen Schulen und Spitäler nicht  gleich mit einem Panzer überrollen oder  mit einer Staffel moderner Kampfflugzeuge wegbomben kann.

Ja, in einem demokratischen Land leben zu müssen, das ist wirklich nicht schön.  Ich muss mich allerdings fragen, wieso seid ihr noch hier, obwohl ihr euch hier nicht wohl zu fühlen scheint, ihr der Meinung seid, dass euch hier niemand haben will?

Weil ihr vielleicht überall auf der ganzen Welt das gleiche Problem habt und euch, nur hier in Österreich,  der Arsch so geküsst wird wie sonst nirgendwo.

 In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!