DDR-Reloaded

Neue Österreichische FlaggeUnsere lieben Grünen. Wie haben sie ihr linkes Schandmaul aufgerissen, und jede vermeintliche Ungerechtigkeit aufgezeigt, als sie nur ein Haufen politischer Unrat waren, der weit davon entfernt war, jemals einen Platz am Futtertrog zu erhalten.

Und heute, am Deutlichsten sieht man es in Wien, sind sie ein fester, „angepasster“  Bestandteil jenes Systems, das sie einst so heftig bekämpft hatten. Ja, die Welt schaut nicht mehr so schlecht aus, vor allem dann, wenn man selbst bei jenen ist, die vom herrschenden System profitieren.

Vassilakou & Co. haben eigentlich nur, wie es zu erwarten war, die eigene Klientel bedient, weitere Versorgungsposten für ein paar ihrer Politgünstlinge geschaffen und die Lebensqualität derer, die für ihren Lebensunterhalt wirklich schuften müssen, merklich reduziert.

Sie scheiterten nicht nur mit ihrem Verkehrskonzept, sondern auch mit dem versprochenen neuen Wahlrecht. Offenbar will unsere Partei der Eierlosen nicht ihren Platz am Futtertrog gefährden und schaltet, um ihren Gönner, die SPÖ nicht zu vergraulen, auf „Problem ignorieren“. Auch eine Möglichkeit.

Die Wiener FPÖ hat am Donnerstag die Grünen aufgefordert, in Sachen Wahlrecht mit der Opposition zu stimmen. „Wir könnten gemeinsam auch ohne SPÖ für ein neues Wahlrecht sorgen“, betonte FP-Klubchef Johann Gudenus, der von einer „historischen Gelegenheit“ sprach.
Gudenus kritisierte die Grünen dafür, dass sie trotz ursprünglichen Versprechens samt Notariatsakt nicht mehr an einem „fairen Wahlrecht“ interessiert seien. „Das Verhalten der Frau Vassilakou, die jetzt einen Kompromiss anstrebt, ist ein Verrat an den eigenen Wählern“, nahm der Freiheitliche die grüne Vizebürgermeisterin ins Visier. „Man sieht, Macht korrumpiert.“ …

… Die Grünen wollten auf die schwarz-blauen Aufforderungen nicht eingehen. Gemeinderat Christoph Chorherr erklärte, dass ein grün-schwarz-blauer Beschluss gegen die SPÖ keine Garantie auf Rechtmäßigkeit gebe. Der Grund: Die Wahlrechtsreform muss zuvor durch den zuständigen Ausschuss. In diesem hat die SPÖ die absolute Mehrheit. Bliebe noch die Möglichkeit eines Initiativantrags. Ein solcher muss den Ausschuss nicht passieren, kann aber vom – von der SPÖ gestellten – Ersten Landtagspräsident nicht zur Abstimmung zugelassen werden. („diepresse.com“)

Und da muss man sich doch fragen, was das für Menschen sind,  die trotz der so nachhaltig demonstrierten Auffassung von Demokratie und der zahlreichen geplatzten Wahlversprechen, diese rot-grünen Vögel wählen. Sind sie die Vertreter eines neuen Weltbildes, eines Weltbildes, dass sich an jenem orientiert, dass Österreich  in den 30er- und 40er-Jahren beherrscht hat, und das  sie neu aufleben lassen wollen, nur mit einer anderen politischen Polarität?

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!