Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen

Michael Spindelegger hat den größten Fehler seines Lebens korrigiert und ist zurückgetreten. Er mag vielleicht der „nette Kerl von nebenan“ sein, aber der skrupellose Politiker, den er kurz spielte, der ist er nicht. Letztendlich hat er doch erkannt, dass der Preis für einen Platz auf der „Dunklen Seite der Macht“, viel zu hoch sei.

Ich habe es anfangs nicht verstanden, dass er sich dazu hergegeben hat, Werner Faymanns Prügelknabe zu sein und für die fehlende Kompetenz der SPÖ und deren Misswirtschaft den Kopf hinzuhalten. Und ich verstehe es immer noch nicht.

Er kann doch nicht so naiv gewesen sein und geglaubt haben, dass er der sozialdemokratischen Misswirtschaft und Steuergeldverschwendung entgegentreten und etwas gegen den Willen von Werner Faymann und den am großen Futtertrog schmarotzenden Genossen bewirken kann.

Letztendlich hat er es aber richtig gemacht und hat sich aus der Politik verabschiedet. Es hat in der Österreichischen Politik mit Sicherheit nicht viele Politiker gegeben, die über so viel Charakter und Rückgrat verfügen, dass sie sich zu einem solchen Schritt entschließen.

Offensichtlich hat Michael Spindelegger es richtig erkannt, dass das Gefühl, sich morgens im Spiegel betrachten zu können, ohne erbrechen zu müssen, unbezahlbar ist. Nur davon haben Herr und Frau Österreich nichts, dass aus „Schwindelegger“ wieder der „Spindelegger“ geworden ist. Wir müssen nun damit Leben, weiterhin tief in die Taschen greifen zu dürfen, um diesen Haufen von politischen Sozialfällen zu finanzieren.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!