Der Pleitegeier und andere sozialdemokratische Errungenschaften

Gebrüder SchwachsinnDas „Flex“ soll pleite sein? Das Insolvenzverfahren gegen den Verein „Kunst- und Kulturverein U.S.W.“ ist eröffnet worden – „Kunst- und Kulturverein“, der Witz ist wirklich gut.  Und da sagt man, dass es in Wien keine guten Nachrichten gibt.

Nachdem man bei der SPÖ selbst erkennen musste, wie qualitativ hochwertig die eigene  Sicherheitspolitik ist, kommt schon die nächste gute Nachricht. Über das „Flex“ soll bereits auch ein Vogel jener Gattung schweben, die bereits seit Jahren, in den diversen gentechnischen Labors der SPÖ, ÖVP und den Grünen so erfolgreich gezüchtet wird, der Pleitegeier.

Kaum jemand wird das „Flex“ vermissen, außer jenen Personen, die von den überteuerten Getränken profitiert haben. Und vielleicht ein paar Ein-Personen-Betriebe, deren Inhaber aus dem fernen Afrika kommen und die im Umfeld des Lokales ihre „pharmazeutischen Produkte“ vertrieben haben. Um die mach ich mir keine Sorgen. Irgendeine Schule werden sie schon finden, wo sie ihre Waren verkaufen können. Und sollte das nicht funktionieren, ja da gibt es noch das soziale Wien. Im „Amerlinghaus“ wird es doch sicher ein paar Vereine geben, die noch Bedarf an ein paar „bunten Vögeln“ haben, die einen „alternativen“ Lebensstil führen, schließlich zählt auch das „Amerlinghaus“ zur „Wiener Kültürszene“. 🙂

Auf dem Weg zur Arbeit treffe ich regelmäßig auf jene Lebewesen, die früh Morgens aus dem „Flex“ taumeln und den Versuch unternehmen, auf dem Weg zur U-Bahn nicht zu oft die Kontrolle über ihren Körper zu verlieren und die letztendlich aber im Kampf um das Gleichgewicht den Kürzeren ziehen und ihre ohnehin schon geschädigte Matschbirne im Asphalt versenken. Natürlich gibt es dabei auch erbauliche Momente. Dann, wenn man mit der Tageshöchstleistung dieser Vögel konfrontiert wird: der Kopfsprung in die eigene Kotze. Ein wahrlich erbauendes Schauspiel.

In all den Jahren bin ich noch auf keinen Zweibeiner, getroffen, der mir entgegen getorkelt ist und dessen Sprachzentrum nicht erheblich beeinträchtigt war. Viele von ihnen, sowohl Männlein als auch Weiblein hatten, als sie über den Kai torkelten und so manchen Autofahrer zu einer Notbremsung zwangen, nichts Menschliches mehr an sich. Ihr Gang, wenn man das überhaupt so nennen darf, was man da sah und jene Geräusche die aus dem Mund drangen, wenn sich die Lippen bewegten, erinnerten eher an das Tierreich als an etwas, dass menschlich sein sollte.

Der temporäre Verlust der Sprache und der Verlust der Fähigkeit, sich aufrecht fortbewegen zu können, dürfte für diese fehlerbehafteten Exemplare der Gattung Mensch ohnehin keine Rolle spielen, da sie höchstwahrscheinlich nur zu den Nutznießern unseres Sozialsystem gehören, verkrachte Berufsstudenten, Arbeitsunwillige und ein paar zugekiffte Sozialarbeiter, die sich aufopfernd um unsere Steinewerfer kümmern und ihnen zu erklären versuchen, dass auch sie Menschen sind. Naja, nicht alles was sprechen kann und sich aufrecht bewegt, ist ein Mensch.

Andererseits, wer würde die nach „Afghanischen Weihrauch“, Fusel oder Bier riechenden menschlichen Unfälle der Natur schon einstellen? Auf „die Schnelle“ fällt mir da nur die geschützte Werkstatt „Rathausplatz“, die Universität und ein paar Hilfsorganisationen ein, die sich so emsig um unsere Freiluftapotheker aus der südschwedischen Provinz nahe dem Äquator, kümmern. Aber das war’s dann schon.

Natürlich wird das „Flex“ nicht die Pforten schließen müssen, nicht solange es Rot-Grün in Wien gibt. Schließlich ist das „Flex“ doch ein „Kunst- und Kulturtempel“. Da werden sich doch in irgendeinem Fond ein paar Millionen Euro finden, mit denen man die Kunst, sich mit alkoholischen Getränken und vielem mehr, den Verstand wegzublasen, fördern kann.

Eines ist sicher, sollte das „Flex“ wirklich die Pforten schließen müssen, werden wir sicher nicht die Einzigen sein, die wieder an den Weihnachtsmann glauben. 🙂

Eure Gebrüder Schwachsinn