Der Ruf nach dem nassen Fetzen wird immer lauter …

Sie hoffen auf unser Verständnis, die roten Krawallbrüder. Mittwochs ist es soweit. Die Wiener Linien streiken. Warum streiken diese ewig unzufriedenen Genossen eigentlich? Ist ihnen die neuerliche Erhöhung der Tarife zu hoch ausgefallen? Oder gar zu niedrig?

Oder hat jemand vielleicht in Zusammenhang mit einem Mitarbeiter der Wiener Linien, das böse, böse N-Wort, in Verbindung mit dem umgangssprachlichen Ausdruck für Fäkalienhaufen, gebraucht?

Sie streiken wegen interner Probleme. Man regt sich über die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen für die Fahrer auf. Tragen sie nur die Inkompetenz und die Unwilligkeit der Verantwortlichen nach außen oder will man sich politisch auf Kosten der Allgemeinheit profilieren?

Und wie es in sozialdemokratischen Kreisen eben üblich ist, bezahlt hier wieder die Mehrheit die Rechnung für eine Minderheit. Zugegeben, in letzter Zeit hat es ein paar unschöne Zwischenfälle gegeben, die zulasten einiger, höchstwahrscheinlich unfreundlicher oder präpotenter Fahrer gegangen sind. Aber für Unfreundlichkeit verdient niemand Prügel. Auch nicht ein Fahrer der Wiener Linien. Offensichtlich hat man sich jetzt dazu entschlossen,  es den „Wienern“ so richtig zu zeigen. Jenen Menschen, die am wenigsten für die Übergriffe oder das Wiener Sicherheitsdebakel können.

Warum legen diese roten Unruhestifter nicht den wirklich Verantwortlichen, auf Bundesebene dem Werner, und auf Landesebene dem Michel und seiner grünen Herrin, einen „großen dampfenden Haufen“ vor die Bürotüren?

Seien wir doch einmal ehrlich. Die roten Brüder wollen doch wieder einmal nur Stunk machen. Die paar Mal, wo ein paar Fahrer eine auf die Nuss bekommen haben, so unangenehm es auch für diese Vögel gewesen sein mag, was ist das gegen die unzähligen Fußgänger, die Opfer osteuropäischer oder einheimischer Räuberbanden wurden und dabei so manche Blessur, neben dem Verlust des Eigentums, davon getragen haben.

Können diese Verbrechensopfer, die wesentlich mehr zu beklagen haben, als die Fahrer der Wiener Linien, deshalb streiken? Nein, natürlich nicht. Wem sollten sie auch auf den Geist gehen.

Aber vielleicht irgendwann, werden Wasserkübel, Aufwischtücher, Mistgabeln, Fackeln und Gummistiefel ausverkauft sein, und dann, ihr Abzocker, politische Scheinmoralisten und Scheindemokraten, hütet euch vor dem Volk – oder hat es gerade begonnen, der Ruf nach einem besseren Wien? 🙂