„Deutsche Gründlichkeit“ neu definiert

Es gibt beunruhigende Gerüchte aus jenem Land, das so tief im Anus der Amerikaner steckt wie in Wien Michael Häupl in dem von Maria Vassilkou. Dass die Deutsche Regierung eine Autobahnmaut einheben wird, ist nichts Neues. Auch dass diese eigentlich nur ausländische Pkw treffen würde, ist mittlerweile auch nicht mehr neu. Aber eines ist neu. Laut dem Konzept von Alexander Dobrint (Verkehrsminister CSU), soll die PKW-Maut für ausländische Pkw, nicht nur für Autobahnen, sondern auch für alle Bundes-, Landes- und Kommunalstraßen, gelten.

Hamburg – Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will die geplante Pkw-Maut für Ausländer deutlich weiter fassen als bisher bekannt. Anders als ursprünglich geplant sollen nach SPIEGEL-Informationen nicht nur die Autobahnen gebührenpflichtig werden, sondern auch alle Bundes-, Landes- und Kommunalstraßen. Das geht aus Dobrindts elfseitigem Konzept mit dem Titel “Einführung einer Infrastrukturabgabe auf dem deutschen öffentlichen Straßennetz” hervor. (Zitat: „spiegel.de“)

Ja da kommt wahrlich Freude auf. Unsere Bundesdeutschen Nachbarn wussten immer schon wie man Nägel mit Köpfen macht. Erinnern wir uns. Sie haben uns 1938 gezeigt, was man unter deutscher Gründlichkeit versteht.

Aber wie reagieren unser Politiker auf diesen Raubzug? Unternehmen sie etwas dagegen, das auch für uns Autofahrer einen praktischen Nutzen haben würde? Nein, natürlich nicht. Es darf doch nicht sein, dass der Autofahrer von einer Regelung profitieren darf, schließlich verkörpert er doch das Böse im Lande.

Unsere Dorli Bures will dagegen klagen. Gut und schön. Sollte eine solche Klage wirklich eingebracht werden, was ich mir nicht vorstellen kann, schließlich sind unsere Sozialdemokraten für ihr nichtvorhandenes Rückgrat berühmt, vergehen höchstwahrscheinlich Jahre bis eine Entscheidung gefallen ist. Und sollte ein Wunder geschehen und Österreich Recht bekommen, wurden bereits Unsummen an Euro an die Deutsche Staatskassa abgeliefert.

Warum beweisen unsere Volksverräter Volksvertreter nicht endlich einmal Stärke und schlagen zurück. Anstatt zu klagen, kann man doch das gleiche System auf Österreich anwenden. Man kann doch noch einen Schritt weiter gehen und bei den Bundesdeutschen Steinewerfern und Berufsdemonstranten, die sich auf unseren Universitäten herumtreiben, das „Heimatrecht“, den Numerus clausus, anwenden.

Aber da Mut und Rückgrat, genauso wie ein ausgeprägter Verstand, nicht gerade zu den dominierenden Eigenschaften unserer rot-schwarzen „Volksvertreter“ zählt, müssen wir es eben weiter dulden, dass man uns kräftigst auf die Füße pinkelt.

In diesem Sinne: Freundschaft Genossen