Die sozialdemokratische Form von Gleichheit

Es ist schon Interessant, was so manche Quotenfrau in der Politik unter Gleichberechtigung versteht. Unsere über alles geliebte und sehr geschätzte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, auch Quoten-Gabi genannt, hat sich dazu veranlasst gefühlt, in eindeutiger Weise darzustellen, was sie und ihre Partei, die niemanden ausgrenzende SPÖ, unter Gleichberechtigung versteht. Aber natürlich nur dort, wo es etwas zu holen gibt. Geht es aber darum, dass man tatsächlich etwas geben muss, so wie bei der  Anhebung des Pensionsalters bei Frauen, sieht man das Ganze etwas anders. Hier ist man scheinbar der Meinung, dass es doch einen Unterschied geben muss.

Während der Grinsekanzler jede sinnvolle Lösung blockierend, auf die ursprüngliche Zeitschiene verweist, kämpft die Schutzherrin aller Quotenweiber mit der etwas seltsamen Begründung, dass eine Anhebung des Pensionsalters für Frauen, nur mehr arbeitslose Frauen und eine höhere Frauenarmut bedeuten würde, gleichfalls gegen eine vorzeitige Angleichung des Pensionsantrittsalters. Würde man diese Argumentation letztendlich ernst nehmen, so könnte man mit dieser Begründung aber auch das Pensionsalter der Männer auf jenes der Frauen angleichen.

Hier geht es doch in Wahrheit nicht um Gleichstellung der Geschlechter, sondern nur um einige frustrierte (linke) Quotenweiber, denen die Werbung ihr Ego bis ins Unerträgliche aufgeblasen hat und die nun die ideologische Selbstverwirklichung auf Kosten der Männer ausleben möchten. Anstatt nach dem wahren Grund für ihren Frust zu suchen, geben sie der Zugehörigkeit zum weiblichen Geschlecht und den Männern, die Schuld für die eigenen Defizite.