Die SPÖ und ihre Freunde

Das die SPÖ nicht gerade durch übertriebene demokratische Gesinnung glänzt, ist angesichts der politischen Linie von Michael Häupl nichts Neues mehr. Er hat es schließlich mehrfach unter Beweis gestellt.

Man erinnere sich nur an die, aus demokratischer Sicht traurige Angelegenheit Maximilian Krauss oder wie Michael Häupl auf das in Wien geltende Wahlrecht beharrt oder gar der „Einkauf“ eines assimilierten Türken, der, einst wie Judas, seinen Herrn verraten hatte.

Neu und nicht gerade vertrauenerweckend ist bei der SPÖ derzeit eigentlich nur die Ausrichtung ihrer ideologischen Haltung, ihre ideologische Positionierung. Mittlerweile muss man sich fragen, wie weit die SPÖ wirklich ins linksextreme Eck abgedriftet ist.

Am 1. Mai, dem Tag, an dem sich Wiens politische Versager immer voller Stolz auf die Schulter klopfen und so viele Wiener auf den Rathausplatz pilgern, nur um dabei zu sein, falls sich Wiens Bürgermeister, dieses sozialdemokratische Prachtstück, auf seine Schuhe erbricht, er sich das zuvor Konsumierte, quasi nochmals durch Kopf gehen lässt oder die unseren Werner dabei sehen wollen, wie dieser in seiner tollpatschigen Art über seine linken Füße stolpert und sich die Birne aufschlägt, ja, da mischten sich recht seltsame Gestalten unter die aufmarschierenden Genossen, die, so wie sie da marschierten, mich irgendwie an die 30er- und 40er-Jahre erinnerten. Warum wohl?

Politwirbel um eine radikale türkische Gruppe, die sich beim traditionellen SPÖ-Maiaufmarsch in Wien – offenbar unbehelligt – in die Reihen der Sozialisten mengte (…..). Konkret handelt es sich um Sympathisanten der marxistisch-leninistischen Terrororganisation “Revolutionäre Volksbefreiungspartei”.

“Touristen haben wir gerne in Wien. Terroristen dürfen bei uns aber keinen Platz haben, Herr Bürgermeister Häupl!” – so sarkastisch formulierte FPÖ- Chef Heinz-Christian Strache seine Kritik an der Teilnahme von Vertretern der revolutionären Volksbefreiungspartei. Schließlich hatten zwei Mitglieder der “DHKP- C” Ende März im Istanbuler Justizpalast Staatsanwalt Mehmet Selim als Geisel genommen. Wie berichtet, starben der Jurist und die Terroristen bei einer Schießerei mit der Polizei. …  („krone.at“)

Der arme H.C. Strache. Er weiß es einfach nicht besser. Er hat es immer noch nicht realisiert, das LINKS GUT und RECHTS SCHEISSE ist. Egal was unsere linken Bazillen auch anstellen, egal wie schwer ihre Verfehlungen auch sind, Michael Häupl, Werner Faymann, Renate Brauner und wie sie sonst noch heißen, diese Patienten, sie werden immer eine Entschuldigung für dieses Verhalten zur Hand haben. Meistens war es ohnehin nur ein bedauerlicher Einzelfall.

Und da sich der Betreffende für seine Entgleisung entschuldigt hat, sehe man keinen weiteren Handlungsbedarf, und erst recht keinen Grund für einen Rücktritt. Schließlich handelt es sich bei dem Betreffenden, doch um einen untadeligen und ehrbaren Sozialdemokraten, der über keine Verbindung zur rechten Szene verfügt.

Wäre ja noch schöner. Man stelle sich nur Werner Faymann oder unseren Michel vor, die Haare abrasiert, SS-Runen auf dem Hinterkopf und das Hakenkreuz auf der Stirn eintätowiert. Welch erbärmlicher Anblick, selbst für sozialdemokratische Verhältnisse.

Und da die SPÖ, genauso wie ihre Mitglieder, über jeden Zweifel erhaben ist, müssen es ja diese  türkischen Revolutionäre, ihre Kumpels vom extremen linken Ufer auch sein. Also, wo ist da das Problem? Was ist daran nicht zu verstehen?

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!