Die Wiener Linien, ein sozialdemokratisch geführter Vorzeigebetrieb

So wie es scheint bahnt sich in Bolschewikistan der nächste Skandal an. Diesmal geht es nicht um die schon gewohnte Misswirtschaft in den roten-grünen Geschäftsbereichen oder gar um angeblich widerrechtlich gelöschte Parkstrafen wo die Täter letztendlich gerichtlich nicht zur Verantwortung gezogen werden, sondern um viel bösartigeres, um viel perfideres.

Die Wiener Linien haben nun, so wie es scheint auch ihren „Naziskandal“. Nein, meine Freunde, unsere sozialdemokratisierten Brüder und Schwestern sind nicht in ihrem Glauben an Lenin, Mao und wie sie sonst noch heißen mögen, diese roten Arschgeburten, abgefallen und haben sich der verbotenen Religion des „Adolf“, der einst in seinem Wahn Europa mit einem blutroten Leichentuch überzogen hat, zugewandt, sondern einige Bedienstete mit türkischen Wurzeln hoben die Hand zum „Wolfsgruß“, dem Gruß und das Erkennungszeichen der „Grauen Wölfe“, einer rechtsextremen türkischen Organisation, also ein Gruß, der in seiner Verwerflichkeit dem der Nationalsozialisten in nichts nachsteht und deshalb seit 2018 auch verboten  ist, blöd gelaufen, meine Freunde.

Bei den Wiener Linien ist man indes um Schadensbegrenzung bemüht. “Seit wir das Video kennen, arbeiten wir mit Hochdruck an der Aufklärung des Vorfalls und prüfen alle dienstrechtlichen Konsequenzen“, wird betont: „Extremistische Gesten und Symbole haben bei uns keinen Platz.“

Mitarbeiter, die verbotene Symbole zeigen, würden ausnahmslos angezeigt. „Die Wiener Linien stehen für Vielfalt, Toleranz und das friedliche Miteinander aller Kulturen. Wer diese Werte nicht teilt, hat bei den Wiener Linien nichts verloren“, heißt es. („kurier.at“)

Bei den Wiener Linien ist man also um Schadensbegrenzung bemüht. Wäre ich ein böser Mensch, der ich natürlich nicht bin, so würde ich doch glatt die Behauptung aufstellen, dass diese sozialdemokratisch geführte Truppe wie alles das von der SPÖ dominiert wird, ein Sammelsurium von Zweibeinern ist, die mit einer gewissen Regelmäßigkeit tieffliegende Ambosse knutschen, was zu einer mentaler Fehlfunktion führen dürfte, vereinfacht ausgedrückt, sie bemerken nicht, wenn sie mit sich selbst Karten spielen, dass der „andere“ falsch spielt.

Türkischstämmige Busfahrer der Wiener Linien sollen bei einer Veranstaltung den Wolfsgruß der ultranationalistischen türkischen “Grauen Wölfe” gezeigt haben. Laut FPÖ gibt es davon einen Videomitschnitt, der die Betreffenden in ihrem Arbeitsgewand zeigt. Der verbotene Gruß soll bei einer Zusammenkunft in einem Lokal der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) gezeigt worden sein. („kurier.at“)

Und nun ein weiteres Beispiel für so einen bedauerlichen Einzelfall:

So wie es scheint dürfte dieser Gruß schon seit einiger Zeit bei so mancher Zusammenkunft unserer sozialdemokratisch gesinnten Antifaschisten zu einer Art Tradition geworden sein. Ein Schelm ist nun jener, der hier gar böses denkt.

 „Wer unsere Werte nicht teilt, hat bei uns keinen Platz“, stellt Wiener-Linien-Sprecher Christoph Heshmatpour klar. Die betroffenen Mitarbeiter seien deshalb zuerst vom Dienst abgezogen und angezeigt worden. Nun folgen die nächsten dienstrechtlichen Schritte: „Die Mitarbeiter wurden oder werden entlassen“, erklärt Heshmatpour. Nach derzeitigem Stand handelt es sich um acht Personen.  („krone.at“)

Hört sich doch gut an, nicht wahr? Aber wie wir wissen, hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus. Erinnern wir uns doch noch mal kurz an den Skandal bei der Parkraumüberwachung. Da wurden unter etwas seltsamen Umständen Parkstrafen einfach storniert. Da hat man sich anfangs auch noch wie ein sturzbetrunkener Besatzungssoldat der glorreichen Sowjetischen Armee nach dem 2. Weltkrieg gebärdet und gleich entlassen was das Zeug hält.

Die ehemaligen Parkraumüberwachungs-Organe ließen – so lautete der Vorwurf – für sich, Verwandte oder Bekannte illegal Parkstrafen stornieren. Die Anschuldigungen des Amtsmissbrauchs sind nun vom Tisch, wie Nina Bussek, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, bestätigt: “Es konnte kein missbräuchliches Verhalten festgestellt werden.”

Alle 17 Parksheriffs wurden nach dem Aufkommen des Skandals im Jahr 2018 von der MA 67 (Parkraumüberwachung) gefeuert, 16 davon gingen rechtlich dagegen vor. Mit 15 ehemaligen Mitarbeitern einigte sich die Stadt schließlich außergerichtlich auf eine einvernehmliche Kündigung – und eine finanzielle Entschädigung. Dem Vernehmen soll es sich dabei teilweise um hohe Summen gehandelt haben. Was wenig verwundert, da einige Mitarbeiter bereits jahrelang im Dienst der Stadt standen.

So wie Angelika M. (Name geändert): “Aufgrund meiner 18 Dienstjahre hätte ich Anspruch auf sechs Monatsgehälter Abfertigung gehabt. Ich wollte das Risiko eines Prozesses nicht eingehen und habe schließlich das finanzielle Angebot der Stadt angenommen.” Wie hoch die angebotene Summe war, darüber muss die ehemalige Personalvertreterin Stillschweigen bewahren – so wie alle anderen auch. Nur ein ehemaliger Parksheriff ging nicht auf das finanzielle Angebot der Stadt ein – er will mit allen Mitteln eine Wiedereinstellung erreichen. („krone.at“)

Also letztendlich keine wirklichen Konsequenzen. Wenn unsere „Osmanischen Wölfe“ Glück haben, wird wieder so ein „sozialdemokratisches Wunder“ geschehen und man wird keine strafrechtliche Relevanz anlässlich der Fingerspiele unserer, die bunte Vielfalt verbreitenden Freunde feststellen, schließlich werden sie mit dieser Geste „nur ein paar Bier“ auf witzige Weise bestellt haben.

Und intern, naja, da wird man es bei einer Ermahnung belassen, schließlich werden unsere muslimischen Helden ihr ehrlich klingendes, oder heißt es „ehrlich gemeintes Bedauern“ ausgedrückt und glaubhaft versichert haben, dass derartige Scherze nicht mehr geschehen werden und jene, die bereits gekündigt worden sind, die wird man mit einer großzügigen Summe entschädigen, über die Höhe der Entschädigung wird natürlich strengstes Stillschweigen herrschen und somit ist die sozialdemokratische Welt wieder in Ordnung, und wer etwas gegenteiliges behauptet, der ist ein Hetzer, ein ganz ein böser Hetzer.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!

> Ein paar Gedanken zum 1. Mai („Hohlraumsausen.at“)