Drogenmissbrauch in der US-Regierung?

Einige Damen und Herrn der Amerikanischen Regierung dürften offensichtlich freien Zugriff auf Psychopharmaka haben, die sie ohne die dafür erforderliche ärztliche Aufsicht auch einnehmen.

Weißes Haus

Wie die „DiePresse“ am 17.07.2013, in ihrer Onlinausgabe berichtet, wurde Edward Snowden, der in Russland mittlerweile einen Asylantrag gestellt hat, von den USA aufgefordert, sich den amerikanischen Behörden zu stellen:

“Er sollte nach Hause kommen und den Mut haben, den kriminellen Anschuldigungen gegenüberzutreten”, sagte US-Außenamtssprecher Patrick Ventrell am Dienstag in Washington.

An dieser Äußerung sieht man, dass die derzeitigen Politiker im Weißen Haus auch nicht mehr über jene geistige Leistungsfähigkeit verfügen, wie einst ihre Vorgänger. Sie halten Snowden scheinbar für einen Idioten, den sie unter Ausnützung seiner (vermuteten) Eitelkeit zurück in die USA locken können. Was könnte passieren, wenn Edward Snowden dieses Angebot annehmen würde?

Snowden würde eine Reise in den All-Inclusive-Holliday Club „Guantanamo Bay“ gewinnen, wo er sich die Zeit mit etwas „Waterboarding“, simulierten Hinrichtungen oder intellektuellen Gesprächen mit überdurchschnittlich motivierten CIA-Arbeitern vertreiben könnte.

Und nach Jahren intensivster Befragungen landet Edward Snowden mit etwas Glück nur lebenslänglich in einem Militärgefängnis und nicht in einer Todeszelle. Natürlich könnte ihm, gleich nach seiner Ankunft in Guantanamo, ein kleiner Unfall passieren, manche Menschen sind eben sehr tollpatschig, er könnte in der Dusche ausrutschen und zufällig in eine Gabel stürzen, die sich mit den Zacken nach oben im Abflussgitter verklemmet hatte.

Oder, er begibt sich unter den Schutz eines Landes, das nicht um die Gunst der USA buhlt. Ob Russland da die richtige Wahl ist? Putin ist nicht gerade als jemand bekannt, der als verlässlich gilt.