Dumm gelaufen

Ein Grüner denkt nachWieder haben es zwei „Hochdenker“ geschafft, sich selbst aus dem Verkehr zu ziehen. Des einen Freud, des anderen Leid. Zwei Radfahrer weniger auf der Straße, zwar nur vorübergehend, aber immerhin. Man muss bescheiden bleiben.

Offenbar war unser kleiner Ikarus, der in Wien-Floridsdorf den Löffel abgegeben hatte, nur ein Ansporn, es ihm gleich zu tun. Zwei pedaltretende Idioten, eine andere Bezeichnung für dieses, von Grün gezüchtete Unkraut, fällt mir im Moment nicht ein, glaubten offenbar, dass das Rotlicht nicht für sie gelte.

Aber sie hatten Pech. Beide.  Einer machte über die Motorhaube eines Benz eine Rutschpartie, was zur Folge hatte, dass er die Welt aus der Perspektive eines Nagers sehen durfte. Offenbar hatte die Natur ein Einsehen mit ihm und er darf weiterhin die Straßenverordnung ignorieren.

Sein Verbündeter im Geiste, genauso ein Schwachkopf vor dem Herrn, hatte in Wien-Leopoldstadt, obwohl er überraschenderweise nicht auf einem anderen Straßenbenützer kleben blieb, weniger Glück. Das pedaltretende Genie machte es allerdings noch besser, es fiel einer Polizeistreife in die Hände, die gerade eine Schwerpunktaktion durchführte. Blöderweise, man kann es auch anders sehen, fand man bei unserem Spezialisten die Hauptzutaten für unzählige „Afghanische Wundertüten“.

Dumm geboren, im Leben nichts dazugelernt und noch dümmer gestorben, das Leben eines Radfahrers zusammengefasst.

In diesem Sinne: Freundschaft Genossen!