Eigentlich ein Trauerspiel …

Einfach zum KotzenWien. Seit Dienstag liegt die Jahresbilanz der Wiener Linien vor: 931 Millionen Fahrgäste bedeuten ein Plus von 3,5 Prozent und gleichzeitig einen neuen Fahrgastrekord. Dasselbe gilt für die Jahreskarten: 650.000 Stück wurden im Vorjahr verkauft, was ein Plus von mehr als zehn Prozent im Vergleich zum Jahr 2013 bedeutet. („diepresse.com)

Stolz klopft man sich bei den Wiener Linien auf die Schulter. Stolz ist man auf diesen Fahrgastrekord. Stolz hätte man sein können, wäre es auf seriöse Weise, auf Grund der Qualität des Produktes, zu dieser Steigerung gekommen.

Eine Ursache der Rekordzahlen orten die Wiener Linien im Bevölkerungswachstum, vor allem in der Donaustadt. Der öffentliche Verkehr wurde (nicht nur) dort ausgebaut und das Angebot verbessert. 2014 wurden auch die Intervalle zentraler Verkehrsverbindungen (Linie U6, 43er etc.) verdichtet, dadurch seien mehr Wiener umgestiegen, so die zuständige Vizebürgermeisterin, Renate Brauner, die auf den sogenannten Modal Split verwies.
Diese jährliche Befragung zeigt, wie Wege zurückgelegt werden. In Zahlen: Innerhalb von rund 20 Jahren haben die öffentlichen Verkehrsmittel ihren Anteil an den in Wien zurückgelegten Wegen von 29 auf 39 Prozent erhöht. Der Anteil der Pkw-Fahrten dagegen ist um 13 Prozent gesunken. („diepresse.com”)

Bevölkerungswachstum soll also eine der Ursachen für diesen Anstieg, diese Zunahme sein. Diesen Nonsens glauben doch nur die Schwachsinnigen, die rot-grün eigentlich erst möglich gemacht haben. Der Anstieg der Fahrgastfrequenz  erfolgte doch nur, da die Wiener durch die Machenschaften, dem Verkehrskonzept unserer  autohassenden ÖKO-Faschisten, auf die öffentlichen Verkehrsmittel gezwungen worden sind.

Freiwillig würden doch sicher nicht so viele Menschen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, auf die Sicherheit und Bequemlichkeit des Autos zu verzichten.

Die meisten Bus- und Straßenbahnfahrer kann man nicht gerade als freundlich bezeichnen, und die U-Bahn gilt auch nicht als besonders zuverlässig und sicher – so viele Hände kann man nicht haben, um den Inhalt der Taschen zu schützen.  Und das äußere Erscheinungsbild so mancher Garnitur erweckt auch den Eindruck, dass gerade ein Terroranschlag stattgefunden hat.

Und zu allem Überfluss wird man, in letzter Zeit wieder öfter, in der U-Bahn,  von Zigeunern, Verzeihung, von mobilen, nicht sesshaften Zeitgenossen, die weltweit nicht gerade den besten Ruf hinsichtlich Ehrlichkeit besitzen, mit Musik, die allerdings nur an das Quietschen von Reifen bei einer Notbremsung erinnert,  zwangsbeglückt. Und nach diesem musikalischen Genuss wird einem auch noch ein Kaffeebecher unter die Nase gehalten, in den man den Lohn für diese Zwangsbeglückung werfen soll.

Und sozusagen als kostenlose Draufgabe, als ob diese Zwangsbeschallung nicht schon genug wäre, kommt es dann meistens auch noch zwischen den Stationen zu Fahrtunterbrechungen, die diese Zwangsberieselung noch schmerzhafter erscheinen lassen. Und für all das muss man auch noch zahlen. Das ist wohl nur in Wien möglich, wo Scheiße eben bunter ist.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!