Ein neuer Schauspieler im Theater des Grauens

KopfschmerzenWir haben eine neue Gesundheitsministerin. Und das wird höchstwahrscheinlich nicht die einzige schlechte Nachricht sein mit der wir in nächster Zeit beglückt werden. Neue Besen kehren gut heißt es. Offenbar gilt das nicht für die Österreichische Regierung. Sabine Oberhauser rutschte bereits bei ihrem „Einstand“ aus.

Sie will dem blauen Dunst an den Kragen. An sich eine ausgezeichnete Idee. Bedauerlich dabei ist allerdings, dass es, so wie es scheint, nur Lokale betreffen wird.

Also kaum ein Verlust für die Tabakwirtschaft, die paar Zigaretten, die dann vielleicht weniger geraucht werden würden. Dafür werden aber die Passanten  die Leidtragenden sein, da sich der blaue Dunst aus dem Lokal auf „die Straße“ verlagern wird. Man sieht es jetzt bereits vereinzelt. Die Angestellten von Firmen und Geschäften in denen nicht geraucht werden darf, bevölkern den Gehsteig und die Hausnischen wo sie mit ihrem Laster vorbeigehende Passanten belästigen. Also nur eine halbherzige Lösung. Die Tabakwirtschaft wird es aber dankbar zur Kenntnis nehmen.

Ihr wahrer Geistesblitz, und dass ist nicht als Kompliment gemeint, sie will mit der Wirtschaft reden, ob Ausgleichszahlungen wirklich nötig sind. Dass die Vertreter der Gastronomie für ihre Schützlinge Geld ausschlagen werden, das glaubt doch nur jemand, der jeden Tag von einem tieffliegenden Amboss wachgeküsst wird.

Und erst die Übergangsfrist, 5 Jahre hat die Gute vorerst angedacht. Wozu eine Übergangsfrist? Es kann ja nicht so schwer sein, ein Schild „Rauchen verboten“, an der Eingangstür zu befestigen. Die 40 oder 50 Euro für die Schilder, sollte mehr als eines erforderlich sein, wird sich wohl sogar der Besitzer einer „Zwei-Tische-Kneipe“ leisten können. Normalerweise müsste eine „Übergangsfrist“ von zwei Monaten ausreichen. In der Zeit wird wohl auch der Dümmste unter den Gastronomen in der Lage sein, ein entsprechendes Schild aufzuhängen.

Und auf das Geschäft würde sich ein Rauchverbot auch nicht wirklich auswirken, da das Rauchverbot ja die gesamte Gastronomie betreffen würde. Und da unsere Rauschkugeln aus dem Gemeindebau nicht gerade für ihre Abstinenz bekannt sind, wird sich das Rauchverbot auch auf den Umsatz der „Zwei-Tische-Gastronomie“ nicht negativ auswirken, die einen beträchtlichen Anteil an unserer Gastronomie stellt.

Noch kein Monat im Amt und schon beginnt sich unsere Kinderärztin auf Abwegen, an die Qualitätsstandards unserer ehrenwerten Regierung anzupassen. Willkommen am Futtertrog liebe Sabine.

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