Ein rot-grünes Sittenbild

Wien war einstmals eine Stadt wo man gerne lebte und es auch konnte. Im Laufe der Zeit wurde Wien sozialdemokratisiert oder anders formuliert, es verwahrloste, sowohl politisch als auch gesellschaftlich. Irgendwann erkannten auch die weniger Dummen unter den SPÖ-Wählern, dass mit Wien etwas nicht stimmte, dass es nicht mehr jenes Wien war, das sie liebten, in dem sie aufgewachsen waren. Die Folge dieser ernüchternden Erkenntnis war, sie wandten sich vom kleinen Dicken ab, der zumeist den Eindruck erweckte, dass er „beim Brandweiner um die Ecke“ kurz zuvor an die Luft gesetzt worden ist und ihm auf dem Weg zur „Arbeit“ unachtsame Passanten auf die Finger getreten wären.

Mittlerweile ist unser Liebhaber „beeriger Naturprodukte“ samt einer Vielzahl seiner Komplizen Geschichte, nur die von ihm hinterlassenen Problemzonen nicht. Michael Ludwig, der als „die große Hoffnung“ für Wien angepriesen wurde, entpuppte sich als Plazebo im Kampf gegen das Geschwür der Inkompetenz und der Amigowirtschaft, das Wien langsam auffrisst.

Ein Teil dieses Geschwürs ist jener Teil des gesellschaftlichen Auswurfs, der  sich mit allerlei zumeist verboten chemischen Substanzen das Gehirn weg fräst und somit nicht nur dem Sozialsystem zur Last fällt sondern auch eifrig bemüht ist, die Kriminalitätsstatistik in Wien in die Höhe zu treiben, da er deutlich mehr an Barem benötigt, als er an kommunalen Alimenten erhält.

Da aber unsere gesellschaftliche Zierde nicht über ein besonderes Maß an geistiger Leistungsfähigkeit verfügt, eher das Gegenteil ist der Fall und er zudem körperlich auch nicht gerade in Höchstform ist, bleiben ihm als zusätzliche  Einkommensquelle nur kleine Kinder denen er das Taschengeld oder Handy klaut, und Wiens Pensionisten, und nur die gebrechlichsten unter ihnen, die er um den Wocheneinkauf oder deren spärliche Pension erleichtert.

Auf Grund des Umstandes dass die Insassen von Wiens besonders geschützter Werkstatt von einem nicht unbeträchtlichen Schwund an Wählern bedroht sind und die importierte bunte Vielfalt erst nach ein paar Jahren sich für die so großzügig gewährte Unterstützung bedanken kann, muss bei der Wählerrekrutierung quasi ein Notprogramm gefahren werden, um zu verhindern, dass eine der größeren Oppositionsparteien an die Macht kommt und all die Leichen ausbuddelt, die mit besonderer Sorgfalt den allzu neugierigen Blicken der Öffentlichkeit vorenthalten worden sind.

Und dafür eignet sich dieser gesellschaftliche Auswurf bestens, da er sich zumeist in einem Zustand befindet, der ihn vor schwierigen Denkprozessen bewahrt. Und um das Kreuzchen in einen vorher „empfohlenen“ Kreis zu machen, dazu braucht es nicht gerade viel an „Gehirnschmalz“.

Obwohl es in Wien unzählige dieser Sammelpunkte gibt, wo man eine der Zielgruppen unserer rot-grünen Freunde des Volkes auf Kosten der Steuerzahler hegt und pflegt, damit sie, sofern sie am Tag der Wahl ihre fünf Sinne einigermaßen beieinander haben, das Kreuzchen an der richtigen Stelle machen, sorgen allerdings immer wieder die gleichen zwei Betreuungsstellen für geistige und gesellschaftliche Randexistenzen für negative Schlagzeilen.

Diesmal ist es nicht die Betreuungsstelle Gumpendorferstraße  die Zeugnis für den Verfall von Wien ablegt. Das Spritzentauschzentrum Nußdorfer Straße ist es, das im Moment die Wogen hochgehen lässt.

Nach den harschen Protesten zur Eröffnung der Spritzentauschzentrale in der Nußdorfer Straße im Wiener Bezirk Alsergrund war Ruhe eingekehrt. Jetzt häufen sich wieder die Beschwerden bei der „Krone“. Lärmbelästigung, Pöbeleien, Kleinkinder, die sich an Junkies vorbeischlängeln müssen. Für die Stadt ist das Zentrum ein Erfolg.

Die gehen dort oft in Gruppen. Ich wurde angerempelt und blöd angeredet, es ist beängstigend“, so eine „Krone“-Leserin. 17 Beschwerden von Anrainern verzeichnet die Wiener Sucht- und Drogenkoordination (Sdw) heuer bisher. Es ginge vor allem um Lärmbelästigung, heißt es.

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Kein Wunder. Die Suchtgiftstelle „Change“ betreut immer mehr Klienten. Waren es anfangs „nur“ 20 Suchtkranke pro Tag, kommen jetzt 60 bis 90. Die Stadt bezeichnet das als Erfolg. „Ja. Unsere Erwartungen wurden erfüllt. Die beabsichtigte Entlastung der Einrichtung Jedmayer ist gegeben“, so Sdw-Sprecher Mathias Tötzl. („krone.at“)

Die Stadtverwaltung bezeichnet es also als Erfolg, wenn die Lebensqualität des ortsansässigen Bobos sinkt. Eigentlich nicht überraschend diese Haltung. Es ist ja kein Geheimnis, dass Wiens Rathausbolschewiken das Wohl, das subjektive Sicherheitsgefühl  der Bevölkerung scheißegal ist, wenn es darum geht, eine ihrer Zielgruppen zu „hegen und zu pflegen“, sie auszuhalten wie ein alter Lustkreis es mit seiner 19-jährigen blonden „Tittenbarbie“ tut, die einen Golfball durch einen Gartenschlauch saugen kann.

Dann herrschte längere Zeit Ruhe, bis jetzt wieder Anrainerbeschwerden eskalierten: “Täglich lungern Drogenkranke vor dem Haus herum, verrichten ihre Notdurft und setzen sich ihre Schüsse”, berichtet eine Nachbarin. („ePaper Österreich“)

Ja, meine Freunde, die Insassen von Wiens größter besonders geschützter Werkstatt haben wieder einmal ihre Grenzen deutlich überschritten. Nicht nur dass durch dieses „Asyl für Drogenkonsumenten“ in einer Wohngegend die Lebensqualität beträchtlich sinkt, die Stadtverwaltung finanziert mit dem, vom Bürger abgepressten Steuergeld diesen gesellschaftlichen Randexistenzen auch noch so manche Freizeitaktivität.

Besonders empört ist man in der Nachbarschaft darüber, dass die Suchtkranken auf Steuerzahlerkosten regelrecht verhätschelt werden: “Aus der Spritzentausch-Zentrale wurde bald ein Café. Hier gibt es gratis Frankfurter Würstel und Kaffee, wer Lust hat, kann völlig kostenlos auf einen Ausflug in die Seegrotte Hinterbrühl mitfahren, heißt es auf einem Aushang.”

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Stadt kontert. “Freizeitpädagogische Angebote gibt es seit den 90er-Jahren, sie sollen Suchtkranken zeigen, dass ein Leben ohne Drogen auch möglich ist. Das bringt sehr viel”, kontert Mathias Tötzl von der Drogenkoordination der Stadt. Und: “Ja, wir wollen, dass sie bei uns sind und von der Straße runterkommen. Deshalb gibt es für Obdachlose Gratis- Kaffee und Gratis-Essen.” („ePaper Österreich“)

Verzeihung meine kleinen Dummbatze, aber wieso muss man diesen Kreaturen zeigen, das ein Leben ohne Drogen auch möglich ist, das wissen sie doch aus ihrer Vordrogenzeit, als sie noch einigermaßen bei Verstand waren, und die Obdachlosen ins Spiel zu bringen, sie mit Straftätern zu vergleichen, dass ist selbst unter eurem Niveau.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!