Ein Schlag in das „Gesicht“

Gelber Smiley zeigt ZungeWie die in Wien am meisten gelesene Hamster- und Katzenkloeinlage berichtet, bekamen unsere ewig unzufrieden Suffragetten, jene Geschöpfe, die einst von Satan selbst gezeugt worden sind und deren Nachfahren nun auf Erden wandeln, wieder einen Schlag in ihr Gesicht, jenem Körperteil, auf dem andere zu sitzen pflegen. Mir kommen die Tränen. Oh ihr armen Weiber, ihr tut mir ja so leid.

Was ist nun so schreckliches passiert. Wurden sie nun endlich den Männern wirklich gleich gestellt und ihr Pensionsantrittsalter angeglichen? Nein, natürlich nicht, Gleichberechtigung soll es ja nur dort geben, wo es von Vorteil ist. Es ist viel Schlimmeres, noch größeres Unrecht passiert.

Täglich grüßt das Murmeltier. Bei der offiziellen Siegerehrung nach dem Herren Super-G in Vail passierte den Verantwortlichen exakt der selbe Fauxpas wie zwei Tage zuvor. Wieder wurde bei der Österreichischen Nationalhymne auf die “Töchter”-Zeile vergessen.

Anscheinend hat den Leiter des Colorado Children Choir nach der Siegerehrung beim Damen Super-G niemand über den Fehler informiert. Denn auch als am Donnerstag Hannes Reichelt mit der Goldmedaille um den Hals andächtig und stolz der Bundeshymne lauschte, wurde die seit 1. Jänner 2012 gültige, offizielle Textpassage “Heimat großer Töchter und Söhne” wieder falsch gesungen. („heute.at“)

Als ich von dieser bösen, gar so verruchten Tat, diesem „Anschlag“ auf die Rolle der Frau gelesen hatte, musste ich weinen. Mir liefen die Tränen so zahlreich die Wangen herunter, wie seinerzeit, als ich erfahren hatte, dass in Wien, nun eine Frauenpartei das eigentliche Sagen hat. Damals waren es Tränen der Trauer, Tränen des Entsetzens, heute sind es Tränen der Freude.

Also, ihr Töchter Luzifers, ihr Geschöpfe der Nacht, reibt euch mit Flugsalbe ein, schwingt euch auf eure Reisigbesen und fliegt zum Brocken wo ihr üblicherweise eure Treffen abhaltet und beratschlagt, wie ihr am besten euer angeschlagenes Ego wieder aufpoliert.

In diesem Sinne, Freundschaft GenossInnen!