Ein Sieg der Kurzsichtigkeit

Unser über alles geliebter Griechischer Importartikel, ein großes Vorbild für alle, die das Denken bereits verlernt haben, schwächt ihre autofeindliche Politik etwas ab. Ist sie doch lernfähig? Oder hat sie nur Angst, dass sich ihr politisches Versagen in Wien auch auf die Nationalratswahl negativ auswirken könnte? Möglich. Es könnte aber auch sein, dass sie mit diesem Schwenk beabsichtigt, jene Bezirkspolitiker, die sich bis jetzt gesträubt haben, auf ihr persönliches politisches Niveau hinab zu ziehen.

Jedenfalls reduzierte sie die Schikanen gegen einige Autofahrer. Künftig soll es möglich sein, dass in allen Bezirken, wo es das Parkpickerl gibt, Anrainerparkplätze geschaffen werden. Das hört sich gut an. Allerdings birgt es tatsächlich mehr Nachteile als Vorteile.

  • es geht nur in Bezirken wo es das Parkpickerl gibt
  • maximal 20 Prozent der autofahrenden Bezirksbewohner haben einen Vorteil
  • mindestens 100 Prozent der autofahrenden Bezirksbewohner haben einen Nachteil, sie müssen für ein Parkpickerl zahlen
  • wo es wenig Parkplätze gibt, wird es weiterhin auch wenig Parkplätze geben

Der einzige Gewinner wird vermutlich nur die Stadtkassa sein, da einige Weichbirnen unter den Bezirkspolitikern, Verzeihung, ich wollte eigentlich sagen, blauäugige Politiker, die bis jetzt Charakterstärke gezeigt hatten, ihr Position neu überdenken und ihre Zustimmung zur Einführung des Parkpickerls geben werden.
Vassilakou sei Dank, die Dummheit und Kurzsichtigkeit wird einen weiteren Sieg über die Vernunft erlangen.