Eine neue Masturbationshilfe für unsere Linken

Unsere Freunde vom linken Ufer haben dank dem „Falter“ wieder eine neue Masturbationshilfe geschenkt bekommen. Laut Wiens Qualitätszeitschrift Nummer 1 fiel im Zuge eines Planquadrates wieder ein armer Radfahrer der Brutalität unserer bösen, bösen Polizei zum Opfer.

Bevorzugtes Transportmittel der Grünen

Die pedaltretende Zierde der Gesellschaft, angeblich ein „Bauingenieur und Familienvater aus Hietzing“, trug im Zuge der Amtshandlung einen Schlüsselbeinbruch davon – vienna.at berichtete darüber.

Der arme, arme Mann war mit einem vorschriftsmäßig ausgestatteten Fahrrad und natürlich auch unter Einhaltung der Straßenverkehrsordnung unterwegs. Kaum zu glauben, der erste Radfahrer, der unter Einhaltung der Straßenverkehrsordnung unterwegs ist, hat das Pech, dass ihm bei einer Verkehrsanhaltung das Schlüsselbein gebrochen wurde. Ja, das Leben ist hart und zu dem äußerst ungerecht.

Von der roten Kelle fühlte er sich nicht angesprochen, er dachte, sie müsse den Autofahrern gelten, und wich dem Polizisten aus. Ein zweiter Beamter lief daraufhin “dem Radfahrer nach und stieß ihn während voller Fahrt zu Boden”, laut Zeugenaussagen ohne vorherige Warnung. (Zitat: „vienna.at“)

Selbstverständlich fühlte man sich von der roten Polizeikelle als Radfahrer nicht angesprochen, schließlich ist man, dank des griechischen Schutzengels, der über alle Wiener  Radfahrer wacht, über jeden Zweifel erhaben und es gilt daher immer die Unschuldsvermutungspflicht gegenüber einem Radfahrer.

Es stellt sich nun die Frage, ist der gute Mann auf Grund seines Verhaltens überhaupt als verkehrstauglich einzustufen, wenn er in einer so eindeutigen, einfachen und überschaubaren Situation versagt?

Polizei überprüft Planquadrat-Vorfall
Die Polizei führt nunmehr eine interne Überprüfung des Vorfalls durch, worauf gegebenenfalls die Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden könnte, sagte Sprecherin Adina Mircioane am Dienstag. Der Polizeibericht ist offenbar nicht deckungsgleich mit den Angaben des Betroffenen. Demnach missachtete der Radler eine rote Ampel, worauf der Polizist “Zwangsmittel eingesetzt” habe, um ihn anzuhalten. (Zitat: „vienna.at“)

Natürlich sind die Angaben des Radfahrers nicht deckungsgleich mit dem Polizeibericht. Schließlich lebt man als Radfahrer in einer Welt, wo eine Straßenverkehrsordnung als Unsinn betrachtet wird und man über ein dementsprechendes Rechtsverständnis verfügt.

Abgesehen von der persönlichen Einstellung eines jeden Einzelnen zur Straßenverkehrsordnung, zu nächtlicher Stunde das Haltezeichen eines Exekutivorganes nicht zu beachten, warum auch immer, ist nicht mehr Leichtsinn, sondern extreme Dummheit.

Dass ein Mitbürger, der ein ähnliches Rechtsverständnis wie ein Radfahrer für die Straßenverkehrsordnung hat,  hinsichtlich des Eigentums seiner Mitbürger aufweist und mit einem Fahrrad vom Tatort flüchtet, hat es ja auch schon des Öfteren gegeben.

Und einen vorbeifahrenden Radfahrer, der üblicherweise relativ flott unterwegs ist, nicht umsonst sind sie als rücksichtslose Verkehrsteilnehmer gebrandmarkt, vorsätzlich vom Fahrrad zu stoßen, wäre das Selbe, wie bei einem Motorrad,  mit einem befeuchteten Finger in Verbindung mit der Betätigung des Starters, die Funktionsfähigkeit eines Zündschuhs zu überprüfen.

In einem westlichen Land, das wir alle zur Genüge kennen und dessen Namen ich hier nicht nennen möchte, unsere Regierung steckt, genauso wie Brüssel, tief im Anus des farbigen Präsidenten dieses Landes, der auch wegen seines seltsamen Demokratieverständnisses bekannt ist, und wo auch die „Colts“ der Polizei dementsprechend locker sitzen, hätte es durchaus sein können, dass dieser unachtsame Radfahrer, wegen seines Verhaltens für einen Terroristen gehalten worden wäre und mit 20 oder mehr Kugeln im Körper, am Times Square oder der Pennsylvania Avenue geendet hätte.

Also meine lieben pedaltretenden MitbürgerInnen. Auch wenn es Euch schwerfällt, wenn man auf dem Rad sitzt, sollte man nicht auf das Denken vergessen. Euer grüner Schutzengel kann nicht überall sein. 🙂