Einfach nur armselig

SPÖ-NEUIn Wien wird dieses Jahr gewählt. Den Begriff „Wahl“ für diesen Vorgang zu gebrauchen ist mehr als nur vermessen. Diese sogenannte Wahl ist doch nur eine Beleidigung, eine Verhöhnung der Demokratie, des demokratischen Gedankens. Jene Menschen, denen wahre Demokratie, gelebte Demokratie etwas bedeutet, ja, die werden einen bitteren Geschmack auf der Zunge verspüren, wenn sie ihren Stimmzettel in die Wahlurne werfen.

Bitterer Geschmack deshalb, da dass in Wien herrschende Wahlrecht, so „ausgewogen“ ist und das vorherrschende demokratische System in gleicher Weise wiederspiegelt wie die Verfassung einer südamerikanischen Drogenrepublik, die von einem ewig betrunkenen Narren regiert wird, dessen geistige Leistungsfähigkeit den Verdacht nährt, dass er entweder im Alkohol- oder Drogenrausch gezeugt worden ist oder gar seine leiblichen Eltern in direkter Linie mit einender verwandt wären.

Dass die SPÖ nicht das geringste Interesse an einer Änderung des aktuellen Wahlrechts hat, das ihr bereits mit etwa 43Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit in Mandaten bringt, ist keine Überraschung. Überraschend ist aber: Seit Dienstag ist klar, dass die SPÖ mit ihrer Blockadehaltung durchkommt. Denn die Opposition gibt nun ihr einziges Druckmittel, das Michael Häupl zum Einlenken bewegen könnte, aus der Hand. Und das aus Selbstschutz.

Zur Erklärung: Die SPÖ kann zwar verhindern, dass ein neues Wahlrecht gegen sie beschlossen wird. Nur: Das aktuelle Wiener Wahlrecht hat sich zwischenzeitlich als verfassungswidrig erwiesen (Briefwahl-Nachfrist sowie das verweigerte Wahlrecht für manche Strafgefangene). Das Wiener Wahlrecht muss also repariert werden. Und das geht nur mit den Stimmen der Grünen bzw. der Opposition. Passiert das nicht, wird die Wien-Wahl 2015 wieder aufgehoben. („diepresse.com“)

Für mich ist es unverständlich, dass es Menschen gibt, die eine Partei wählen, die mit der Demokratie derart Missbrauch treibt, sie durch ihr Handeln fortgesetzt herabwürdigt, sie vergewaltigt, sie verspottet. Vielleicht ist aber genau dieser Menschschlag die Erklärung dafür, dass es so Unrechtssysteme wie die seinerzeitige DDR oder das nach 1938 aus Berlin regierte „Neue Deutsche Reich“ gegeben hat.

Eines ist sicher, wenn wir unsere Stimme am Wahltag nicht mit Bedacht und Weitsicht einsetzen, werden so Tage wie der Tag des Akademikerballs, kein „bedauerlicher“ Einzelfall mehr sein, sondern die Norm, eben üblich sein. Wir werden uns genauso an die Übergriffe der linken Stiefeltruppen der ANTIFA-Bewegung gewöhnt haben, wie damals das Österreichische Volk an die Aufmärsche der „Braunhemden“. Nur mit dem Unterschied, dass, wenn in naher Zukunft, die vermummten „Schwarzhemden“ aus „Großdeutschland“ aufmarschieren sollten und mit den Österreichischen Zecken vereint, randalierend durch Wien ziehen werden, niemand, vielleicht ein paar demente Altsozialisten ausgenommen, die aus der Pflegestation am Rathausplatz entwichen sind,  am Straßenrand stehen und Beifall klatschen werden.

Noch aber haben wir die Möglichkeit, zu verhindern, dass Wien zu einem Spielplatz einiger verwirrter Zeitgenossen wird, die vielleicht glauben mögen, dass sie die Reinkarnation eines Erich Honeckers, eines Josef Stalins oder gar eines Friedrich Engels sind, bei denen es sich in  Wahrheit aber nur um einen Haufen armer Geschöpfe handelt, von denen sich so manche(r) langsam an das Delirium tremens heran säuft.

 In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!