Einfach nur traurig

Rote 666 mit schwarzem HintergrundDas “Russendenkmal” am Wiener Schwarzenbergplatz ist erneut zum Ziel von Vandalismus geworden. Unbekannte haben einen Sockel mit Farbe angeschüttet. Die russische Botschaft in Wien hat in einer Protestnote an das österreichische Außenministerium ihren Unmut darüber bekundet. („www.diepresse.com“)

Ich bin wirklich zu tiefst erschüttert. Was für Menschen müssen das sein, die so etwas machen. Würde es ein Deutsches Denkmal gewesen sein, das so perfide verunstaltet worden wäre, so hätte ich es nachvollziehen können. Niemand mag sie, die Piefke. Und erst die Ostblock-Angie, eine Ausstrahlung wie einer der torkelnden Nebendarsteller  aus “The Walking Dead”.

Aber ausgerechnet Russland, ein Land, in dem homosexuelle Männer, lesbische Frauen und auch die religiösen Minderheiten in Frieden leben können, und wo ihr persönlicher Lebensstil ohne wenn und aber akzeptiert wird; wo jeder Bürger frei seine Meinung äußern und sich auch uneingeschränkt politisch betätigen darf. Und erst der Staatschef Wladimir Putin. So wie er hat sich noch nie jemand in Russland für den Frieden und den Schutz von Minderheiten eingesetzt.

Und wenn man bedenkt, dass uns Russische Soldaten, nachdem sie Österreich von Adolf Hitler befreit hatten, unser nicht ausgebeutet; die Bevölkerung nicht schikaniert, sondern über das Land nur Wohlstand und Freude gebracht haben. Dafür muss man sie doch einfach gern haben.

Man darf natürlich auch nicht die Verdienste von Stalin um die Demokratie vergessen. Damals gab es nur wenige russische Politiker, die sich so wie er, für Frieden und Demokratie eingesetzt haben. Und dann Jahrzehnte später, als die Russen selbstlos wie sie nun einmal sind, versucht haben, Frieden und Demokratie nach Afghanistan zu bringen.

Und so wird es ihnen gedankt, den tapferen Sowjetsoldaten, mit schwarzer Farbe auf dem Gedenkstein. Wir sollten ihnen wirklich dankbar sein, dafür, dass sie uns aus der Dunkelheit hinausführten und noch weitere Denkmäler errichten, sie haben es sich wirklich verdient.

Ich jedenfalls werde heute am Abend, Russland und seine Verdienste um Österreich ehren, und mit unendlich viel Dankbarkeit in meinem Herzen, ein Glas feinster „Russen“ aus dem Hause „Elfin“ verzehren.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!