Es ist doch nur ein harmloser Scherz

Rosa BallonBisher habe ich die NEOS für eine Ansammlung linksliberaler Waschlappen gehalten, die sich am liebsten mit den Grünen paaren würden – gleich und gleich gesellt sich eben gern. Im Prinzip hat sich meine Meinung über diese Vögel nicht geändert.

Aber es gibt auch bei ihnen, wie bei einer jeden anderen Partei, Ausnahmen. Eine solche (positive) Ausnahme dürfte Günter Hönig sein.

Er hat sich als ein Freund frecher Wortspiele geoutet und dadurch scheinbar den Unbill von ein paar politisch überkorrekten Blödmenschen auf sich gezogen. Unser rosa Freund hat sich erdreistet, einen Witz zu posten, in dem ein jüdischer Rabbi die Hautrolle spielt:

“Was ist der Unterschied zwischen einem Billa-Kunden und einem Rabbi, der am Samstag Sex hat? Der Billa-Kunde ist ein Rabatt-Sammler, der Rabbi ein Sabatt-Rammler.”

Der ist doch gut. Und was ist an diesem Wortspiel so verwerflich, dass man auf Facebook geschockt sein soll? Dieser kleine Scherz ist weder fremdenfeindlich, noch rassistisch oder gar herabwürdigend.

Höchstwahrscheinlich wird es daran liegen, dass unsere Blödmenschenschickeria Gutmenschenlobby der Meinung ist, dass unsere Nachbarn mit jüdischen Wurzeln von den Ereignissen des 2.Weltkrieges immer noch traumatisiert sind. Ich verstehe es ja, dass unsere jüdischen Mitbürger derart traumatisiert sind. Sie müssen ja schließlich mit den Kindern und Enkeln jener Menschen leben, die in Europas größten Krieg, vor über 70 Jahren, auf Seite der Deutschen, für den Erhalt eines Unrechtsregimes gekämpft haben.

Auf “Heute”-Nachfrage meinte Günter Hönig: “Ich bin stadtbekannt für meine Wortspiele, aber wenn sich wer gestört fühlt, dann lösche ich den Eintrag.” („heute.at“)

Lieber Günter. Dass du den Eintrag entfernst, nur weil er ein paar Idioten sauer aufstößt, das zeigt nicht gerade von besonders viel Rückgrat oder Stehvermögen. Oder bist du auch nur ein rosa Waschlappen?

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!