Feuermauern und Schiarchperchtn

Laut Magistrat ist das Vassilakou-Plakat auf einer Feuermauer im sechsten Bezirk Kunst, ein vom Wiener ÖVP-Chef Manfred Juraczka eingereichter Plakat-Vorschlag war es hingegen nicht. „Feuermauern in Wien können für Werbung genutzt werden, allerdings sind Aspekte aus stadtgestalterischer Sicht zu berücksichtigen“ – auf dieser Basis entscheidet die MA 19, was plakatiert werden darf und was nicht.

Am Dienstag wurde Wiens Vizebürgermeisterin, Maria Vassilakou, mit einem viel diskutierten Sujet beim Naschmarkt auf zwanzig mal zehn Metern plakatiert. Sie ist darauf mit Klebeband an die Wand geklebt zu sehen, daneben stehen Sprüche wie „Ich soll die Pappn halten, wenn der Michi spricht“. („diepresse.com“)

Also Kunst ist es, wenn Wiens Bobos, die, die im 6. Bezirk ihr Unwesen treiben, oder jene Menschen, die sich vielleicht nach Wien-Mariahilf verirren, das Kotzen mühsam unterdrücken müssen. Niemand verdient es, dass er das, was uns jetzt die Wiener Grünen zumuten, ertragen muss, die photoshopgestylte Fratze von Wiens Kotzbrocken Nummer 1 an der Hauswand. Von ihrer mittels Bildbearbeitungsprogramm entfetteten Figur möchte ich erst gar nicht sprechen.

Die Hexe an der Mauer (groß)

Frauen, wenn dieser Ausdruck in Zusammenhang mit der Griechin überhaupt zutreffend ist, Frauen wie sie, sind der Grund dafür, dass es überhaupt Homosexualität gibt. Und das sich Männer nicht anders zu helfen wissen, als sich durch das Zölibat zu schützen, können sich diese „Schiarchperchten“ auch an ihren fetten Kuhhintern heften.

Aber wir müssen den Grünen wirklich dankbar sein, dass sie uns nur mit der hässlichen, mit technischen Hilfsmitteln glatt gebügelten Fratze von Maria Vassilakou bestraft haben, es hätte weitaus schlimmer kommen können. Man denke da nur an das Gesicht von Peter Pilz oder Eva Glawischnig. Da wäre einem erst das Gruseln gekommen, selbst dem Photoshop von Adobe sind Grenzen gesetzt.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!