Gedanken zum 1. Mai

“Wir Sozialdemokraten haben eine Seele”
Die Aufgabe der Sozialdemokratie sei es, für Verteilungsgerechtigkeit zu sorgen. Die Frage sei nun, ob sich Europa in die „neoliberale Richtung“ oder in Richtung von Arbeitnehmerrechten bewege. Um Letzteres sicherzustellen, sei ein „starkes sozialdemokratisches Ergebnis“ nötig.

Den rechten Parteien erteilte Faymann postwendend eine klare Absage: „Wir Sozialdemokraten haben eine Seele, eine antifaschistische Seele.“ Diese habe nichts mit der FPÖ oder anderen rechten Nationalisten in Europa zu tun, beteuerte der SPÖ-Chef. (Zitat: „heute.at“)

Ja, sie hatten eine Seele, unsere Sozialdemokraten. Die Betonung liegt auf „hatten“. Die haben sie dem Mann mit dem Pferdefuß und den Hörnern überschrieben. Jenem Mann, der nach Schwefel stinkt, wenn er nur den Mund aufmacht. Ein Geruch, der vertraut ist, wenn man sich im Dunstkreis unserer ehrenwerten Genossen bewegt.

Einst hatte der 1. Mai seine Bedeutung. Im Laufe der Jahre ist er  aber zu einem Tag verkommen, an dem sich unsere linken Scheindemokraten und selbsternannten Antifaschisten, genau wie die brüsselhörigen Narren, sich voller Stolz für das was sie geschaffen oder geleistet haben wollen, vor tausenden Lemmingen, die ihren Schlächtern zujubeln, auf die Schulter klopfen und dabei peinlich genau darauf achten, auf dem von Lügen durchtränkten Schleim, den sie beim Reden absondern, nicht auszurutschen und dabei ordentlich auf die Fresse zu fallen.

Und vom einstigen Gedanken der Sozialdemokratie ist nicht viel, eigentlich nichts außer dem schlechten Ruf, der exponentiell wächst, übriggeblieben.

Speziell für dich lieber Werner, mit sehr viel Liebe … 🙂

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!