Herzliche Grüße aus der DDR

Wiens rote Besatzungsarmee, wie die kleinen blauen Schweinchen der  MA67 auch genannt werden, sorgte wieder einmal für Schlagzeilen. Wie üblich, für negative. Die Handlanger unseres kleinen Dicken und seinem  griechischem Furunkel, das sich im Arsch der Wiener Autofahrer eingenistet hat, haben wieder einmal Bemerkenswertes geleistet.

Man hat festgestellt, dass sich ein Fahrzeuglenker strafbar macht, wenn er den Handy-Parkschein löst und sich nicht beim Fahrzeug befindet.

SEÖ

Ein Autolenker hat es tatsächlich gewagt, den Kurzparkschein zu lösen, während er sich von seinem Fahrzeug entfernte.  Da hat wohl einer von Maria Vassilakous Volkspolizisten wieder einmal Mauerschütze gespielt und hinterrücks  ein unschuldiges Opfer erlegt.

Feige und hinterhältig, wie die Angehörigen von Wiens roter Armee nun eben sind, dürfte Maria Vassilakous Büttel im Hinterhalt gelauert haben, wahrlich ein Meister im raschen Eintippen von Buchstaben und Zahlen, um die Zeitspanne, die sein Opfer benötigte, um den Parkschein zu lösen, schamlos auszunützen.

Und das arme Opfer, naiv wie es ist, glaubte noch an Gerechtigkeit und an ein faires Verfahren und wurde bitter enttäuscht. In einem „sozialistisch geführten Arbeiter- und Bauernstaat“ hat der Bürger keine Rechte mehr, außer einem, das viel mehr eine Pflicht ist. Er hat dafür zu sorgen, mit all seiner Kraft und seinem Vermögen, das es dem „Großen Vorsitzenden“ des Zentralkomitees und dessen Helfern und Profiteuren wohl ergehe.

Er legte Beschwerde ein und bekam im Jänner 2014 – also 16 Monate (!) später – einen Bescheid von der MA67. Dort heißt es, er müsse die Strafe von 46 Euro bezahlen, “weil Sie sich zum Zeitpunkt der Beanstandung nicht beim Fahrzeug aufhielten, sondern dieses verlassen hatten”.
(Zitat: „heute.at“)

Kaum überraschend, diese Interpretation der Situation.  Und auf den Instanzenzug braucht sich der ausgeraubte Autofahrer auch nicht verlassen, denn der Instanzenzug ist doch auch nur mehr ein „Honeckerscher Witz“, eine rote Krähe hackt doch der anderen kein Auge aus.

Und was ist das Nächste, das uns blüht? Wahrscheinlich wird man  in naher Zukunft auch bei einer Verkehrskontrolle durch die Polizei in einem der unzähligen Abzockbezirke,  einen  Kurzparkschein ausfüllen müssen – pecunia non olet.

Mich interessiert abschließend nur noch eines. Erzählt ein Magistratsbediensteter überhaupt seiner Familie wie er sein Geld verdient, oder lügt er sie an?

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen