Homer Simpson in Wien?

Wienenergie (1000x242)Und wieder wurde Wien gezeigt, dass es ein Fehler war, bei der letzten Gemeinderatswahl sein Kreuzchen bei „SPÖ“ zu machen. Meidling wurde letzten Freitag (Anm. 12.07.2013) Opfer des Qualitätsstandards von „Wienenergie“ und war den halben Tag ohne Strom. Schon in den frühen Morgenstunden passierte es. Da hatten es die Wiener Ausgaben eines Homer Simpson geschafft. Wien, nicht ganz Wien, aber ein kleiner Teil davon, Meidling, war nun endlich ohne Strom.

Es ist eigentlich nichts Neues, dass es Stromausfälle gibt. Stromausfälle passieren nun einmal. Es liegt in der Natur der Sache, dass technische Geräte, abhängig von der Qualität und Häufigkeit ihrer Wartung, fehleranfällig sind.

Auffällig ist nur, dass in den letzten Jahren, die Wiener von unzähligen dieser (sozialdemokratischen) Pannen betroffen waren. Bis jetzt haben sich die Stromausfälle und deren Auswirkungen in Grenzen gehalten. Ich erinnere mich eigentlich nur an drei oder vier dieser Ausfälle, die Meidling in den letzten Jahren getroffen haben, und die dauerten meist nicht lange und hatten kaum Auswirkungen auf den persönlichen Bereich.

Nur dieser Stromausfall hatte Auswirkungen auf das soziale Leben. Ich spreche nicht davon dass der Fernseher nicht funktioniert hat, auf das Programm des ORF kann leicht verzichten,  oder dass man nicht im Internet surfen konnte. Sondern ich spreche davon, dass Geschäfte wegen des Stromausfalls zugesperrt worden sind, oder dass man nach diesem Stromdesaster, den Inhalt des Gefrierfaches vergessen kann, bei mir wurde das Mittagessen für die nächsten zwei Wochen ein Fall für die 48er.

Die Zeiten ändern sich. Allerdings nicht zum Besten. Mittlerweile wird unser aller Leben von der Fehleranfälligkeit der sozialdemokratisch-grünen Stadtregierung beherrscht. Wer mit der U4 fährt, wird regelmäßig Opfer der „Wiener Linien“, vorwiegend in den Morgenstunden. Mein persönlicher Rekord liegt bei drei U-Bahngarnituren, die ich für eine Strecke von 8 Stationen benutzen musste. Und dass am Nachmittag. Das Peinlichste an diesem Vorfall war, dass ich mit einer Garnitur nicht einmal die Station verlassen hatte. Mittlerweile habe ich dieses Phänomen auch schon bei Straßenbahngarnituren erlebt, allerdings in abgespeckter Version. Von den Rolltreppen in den U-Bahnstationen möchte ich erst gar nicht sprechen. Es gibt Stationen, da fallen die Rolltreppen mit einer gewissen Regelmäßigkeit aus.

Offenbar ist es Häupl, Brauner, Vassilakou & Co egal, welche Meinung die Bevölkerung von ihnen hat. Bei Vassilakou verstehe ich es sogar, da sie nie in den Genuss gekommen ist, zu erfahren, was es bedeutet, sich bei der Bevölkerung einer gewissen Beliebtheit zu erfreuen, schließlich war sie schon immer „the public enemy“.   Aber Häupl und Brauner, es ist mir unverständlich, dass die Beiden keinen Gefallen mehr an einer einigermaßen seriösen Politik finden. Deren Politik beschränkt sich nur mehr darauf, genug Stimmvieh, auf Kosten der Steuerzahler einzukaufen, damit sie ihr dekadentes System erhalten können und ihren Platz am Futtertrog nicht verlieren. Und bezüglich Beliebtheit, da teilen sich beide bereits das Schicksal der Griechin.