Hurra! Wir haben ein neues Jahr!

BettlerEs war wieder einmal soweit. Ein Jahr ist zu Ende gegangen. Ein Jahr, das uns vor Augen geführt hat, dass es, wenn man glaubt, am tiefsten Punkt des Abgrundes zu sitzen, immer noch weiter abwärts gehen kann.

Als Werner Faymanns „Lügenmichel“ seinen Weg in das politische Abseits gefunden, und sein Nachfolger den freigewordenen Platz am Futtertrog eingenommen hatte, war die Euphorie groß. Allerdings nur kurz.

Es stellte sich heraus, dass der gute Hans Jörg Schelling, gleichfalls wie sein Vorgänger, ein Mitglied der Gilde der  Dampfplauderer ist. So wie es scheint, wird aus der erhofften Steuererleichterung auch nur eine rot-schwarze Blähung, die relativ rasch verpuffen wird, wie all die anderen Versprechungen unserer politischen Peinlichkeiten.

Und Werners neuer Wasserträger und Sündenbock in Sachen Finanzen, da wird sich noch zeigen, ob er gleichfalls wie unsere beiden unrühmlichen Helden der Vergangenheit, derart viele optische Korrekturen an seinem Rüssel vornehmen lassen muss.

Eines ist sicher, bald werden wir wieder erfahren, wie sozial und ausgewogen die Politik unserer Freunde des Volkes wirklich ist. Ich glaube kaum, dass unsere roten Freunde das Wort „sozial“ in dem Wort „Sozialdemokratie“ rechtfertigen werden können.

Eine kurze Andeutung, was uns Österreichern im nächsten Jahr blüht, zeigt uns die die „Kronen Zeitung“ auf.

Neuerungen

Und erst für uns Wiener, da wird es noch „lustiger“, als für den Rest von Österreich. Wir sind ja gestraft, mit den „Besten der Besten“, unserem Michl, der  sich schon längst in Pension befindet, bedauerlicherweise nur geistig, und seinem grünen Zauberlehrling, der „Bösen Hexe aus dem Süden“, die mit all ihren Helferlein ständig ihr Bestes gibt, um Wien, schöner, bunter und vor allem autofreier zu machen, auch wenn es auf Kosten der Lebensqualität geht.

Und das Volk schaut dabei zu und klatscht vor Begeisterung in die Hände, wie ein Fünfjähriger, der in die Keksdose hat greifen dürfen.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!