Hurra, wir haben ein neues Jahr!

KopfschmerzenUnd es wurde gefeiert, so als ob der Weltuntergang bevorstehen würde. Irgendwie steht er uns Österreicher auch bevor, Faymann sei Dank. Und es ist verständlich, dass nochmal kräftig die Sau herausgelassen wurde. Die Sau herauslassen, irgendwie passend, das Wort Sau mit dem Neuen Jahr in Verbindung zu bringen. Es wäre allerdings angebracht, hier den Plural zu verwenden, insbesondere dann, wenn man bedenkt, was für Teuerungen auf uns Österreicher im kommenden Jahr zukommen werden.

Natürlich werden größtenteils nur  jene Produkte verteuert, die das Leben etwas erträglicher oder auch bequemer machen, so dass man dem Nepp nicht durch Verzicht entgegen wirken möchte.

Ich warte nur mehr darauf, dass die finanziellen Auswirkungen spürbar werden und der große Aufschrei, gefolgt von Heulen und Zähneknirschen, Einzug hält. Und die, die dann am Lautesten schreien werden, sind genau jene, die die beiden (politischen) Versager gewählt haben. Offenbar leben unsere beiden „Besten der Besten“ wirklich nur mehr von jenen Österreichern, deren Zentralprozessor nur genug Rechenkapazität besitzt, um den Körper nicht in ein Koma fallen zu lassen.

Etwas Positives hat die Regierung „Faymann II“ aber trotzdem hervorgebracht. Man kann es kaum glauben, aber so ist es. Das Outing von Michael  Spindelegger, der sich damit seinen Spitznahmen „Schwindelegger“ wahrlich verdient hatte. Diese „Zierde“ der Politik sank in einer TV-Diskussion tatsächlich soweit hinab, dass er hinsichtlich des Wahlversprechens, dass es mit “ihm” keine Steuererhöhung geben wird, meinte „… aber man kann nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen … !“

Jetzt wissen wir es alle. Neben der SPÖ, den GRÜNEN und dem TEAM STRONACH gibt es nun eine weitere Partei die in den Olymp der NICHT-WÄHLBAREN PARTEIEN aufgestiegen ist, oder treffender formuliert, die, die im Geiste arm sind, haben einen neuen Götzen gefunden. Wie soll es da zu sinnvollen Reformen kommen,  wenn die Allianz der Dummheit und Ignoranz immer größer und mächtiger wird. Was für Deutschland zutrifft, kann auch für Österreich als geltend betrachtet werden, so tief, wie unser Werner im Anus von Ostblock-Angie steckt:

Und in Wien geht es noch rascher abwärts als im Rest von Österreich. In Wien wo das politische Leben durch einen Bürgermeister geprägt wird, der scheinbar mehr Interesse am Wein, als an der Erfüllung seiner Aufgaben hat – sei es als Konsument oder durch die medienwirksame Teilnahme an einer Weinlese, hat eine 12%-Partei, deren Wirken von einem großen Teil der Bevölkerung abgelehnt wird, das Sagen.

Das zeigt doch, wie unserem “Schatzi” Wien und seiner Bewohner am Herzen liegen. Dafür hat er doch, da werdet ihr mit mir der gleichen Meinung sein, meine lieben Leser und Leserinnen, noch eine weitere Amtsperiode verdient, nicht wahr. 🙂

Und dabei wird er auch noch von einer Frau unterstützt, die es innerhalb kürzester Zeit an seiner Seite, gleich ihm, zur einer der unbeliebtesten Personen  Wiens gebracht hat. Und das war mit Sicherheit nicht leicht, bei all der Konkurrenz. Man denke da etwa nur an das (politische) Schwergewicht Renate Brauner, die, wie all die anderen politischen Quotenweiber ständig versucht, sich einen Namen zu machen, allerdings nicht im positiven Sinne.

Auch 2014 zeigt man, was sozialdemokratische Gerechtigkeit bedeutet. Zusätzlich zu der bundesweiten Abzocke, kommt es in Wien zu einem Raubzug auf kommunaler Ebene. Dank des Valorisierungsgesetzes werden die Müll- , Wasser-  und  Kanalgebühren um 4,1 % erhöht. Und dabei sollte doch, einem Wahlversprechen unseres dauergrinsenden Bundeskanzlers mit der Föhnfrisur zur Folge, Wohnen billiger werden. Offensichtlich galt dieser Wahlversprecher nur für Bereiche, wo die SPÖ und ihre Freunde nichts verdienen können.

In einem Interview outete unser Wiener Vorzeigesozialdemokrat seine Liebe zum Rebensaft. Leider wurde bei diesem denkwürdigen Interview auf “Youtube” die Funktion “Einbetten” über “Anfrage” deaktiviert. Ein Schelm ist, wer hier Böses denkt.

Screenshot YOUTUBE - Spritzweinmichel

In diesem Sinne: Prosit 2014