Hüte dich vor Griechen wenn sie mit Geschenken kommen

Die Grünen sehen es als Geschenk, die Betroffen höchstwahrscheinlich als ein Übel. Die Rede ist von der „neuen“ Mariahilfer Straße.

Begegnungszonen. So ein Schwachsinn. Es stellt sich die Frage, wie kam sie zu Stande, diese so „innovative“ Idee? Man könnte meinen, dass diese unausgegorene Idee das Produkt einer Verdauungsflatulenz unserer geliebten Vizebürgermeisterin sein muss, oder das Produkt einer durchzechten Nacht. Und da sagt man, die Grünen bringen in Wien nichts zu Stande.

Ein kleiner Auszug aus der Rathauskorrespondenz vom 01.08.2013 zu dem Thema Mariahilfer Straße (Quelle: www.wien.gv.at):

Gertrude Brindlmayer, Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Neubau: “Die neue Mariahilfer Straße bietet die Möglichkeit, die vielfältigen Ansprüche, die an den öffentlichen Raum gestellt werden, zu erfüllen. Und die begleitenden Maßnahmen im Bezirk sollen eine Zufahrt ermöglichen, den Durchzugsverkehr jedoch weitgehend unterbinden.”
Ein Produkt rot-grüner Dummheit
Zusätzlich werden begleitend Verkehrsmaßnahmen in den angrenzenden Bezirken Mariahilf und Neubau ergriffen. So gilt beispielsweise ab 16.8.2013 Tempo 30 auf Gumpendorfer Straße, auf Neustiftgasse und Burggasse. Weiters wird der Durchzugsverkehr durch Veränderungen im Einbahnsystem unterbunden.

Hat es den Kindern Erich Honeckers nicht gereicht, den Geschäftsleuten und den, im Bereich der Mariahilfer Straße lebenden Menschen, „grüne Lebensqualität“ aufzuzwingen? Muss jetzt ganz Wien unter  der  Verkehrsplanung der Grünen leiden. Offensichtlich ist die geistige Leistungsfähigkeit unserer geliebten Stadtverwaltung in einem ähnlich erbärmlichen Zustand wie Wiens Finanzen.

Es ist nicht unbedingt ein Magistra-Studium erforderlich, um zu erahnen, welche Konsequenzen es hat, in einer Straße wie der Gumpendorfer Straße, ein Tempolimit von 30 km/h einzuführen.  Und die „Freunde Wiens“ haben sich als Spielplatz für ihre Dummheit, gleich drei Hauptverkehrsstraßen ausgesucht: die schon erwähnte Gumpendorfer Straße, die Neustiftgasse und die Burggasse. Abgesehen vom Zeitverlust durch den regelmäßigen und permanenten Stau am Nachmittag, was wird uns Wiener noch treffen – eine deutliche Verschlechterung der Luftqualität. Scheinbar ist dies sogar gewollt, da man eine neue  Legitimation benötigt, um den Autoverkehr weiter zu beschneiden und den Wiener Autofahrer entweder auf das Fahrrad, oder auf die längst überfälligen Pferdefuhrwerke zu zwingen. Man muss nur an einem heißen Sommertag über den Stephansplatz gehen, und man erfährt, was dies für den Geruchssinn bedeuten würde.

Tatsächlich dürften Maria Vassilakou und ihre GenossInnen, ihr lest richtig, meine lieben Leser, auch ich verwende den heutzutage politisch korrekten, sozialistisch-dümmlichen Genderappendix, tatsächlich wie behauptet wird, viele ihrer Wege mit dem Fahrrad zurücklegen und dabei, man könnte meinen, mehrmals täglich und ungeschützt, mit dem Kopf auf dem Asphalt aufschlagen. Das würde zumindest zwei Dinge erklären. Die Verkehrsplanung in Wien und warum die grün bekleckerten Radwege, farblich gesehen, in einem so erbärmlichen Zustand sind.

Und für jene Leser, die sich selbst so richtig bestrafen wollen, hier der rot-grüne Mist in seiner Gesamtheit: http://www.wien.gv.at/rk/msg/2013/08/01006.html

Und zum Abschied noch ein paar tröstende Worte: „Und nicht alles was grün ist, soll schlecht sein. Man denke da etwa an den Grünen Veltliner.“