Ist „Rettung aus Seenot“ nur eine Form der Organisierten Kriminalität?

Das Märchen von der „Rettung aus Seenot“ ist eine Geschichte reicher. Das „Seenotrettungsschiff Alan Kurdi“ hat wieder einmal unzählige Menschen aus „Seenot“ gerettet. Wer allerdings verirrte Wanderer mit nichteuropäischen Aussehen, zB in der Slowakei oder Italien auf der Landstraße aufnimmt und sie in ein „sicheres Land“, vorzugsweise Germoney, das von „Verfolgten“ als einziges sicheres Land in Europa akzeptiert wird, bringt, um sie vor dem „Verdursten und Verhungern“ zu retten, den wird wohl ein Verfahren wegen „Förderung der illegalen Einreise“ erwarten. Aber lassen wir das, die Europäische Union ist nun mal zu einem Plumpsklo ungeahnter Größe verkommen.

Ja, meine Brüder und Schwestern im Geiste, diese braven und tapferen MenschInnen von der „Alan Kurdi“ haben wieder 114 Menschen aus Seenot gerettet.

Das Seenot-Rettungsschiff „Alan Kurdi“ der deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye hat im zentralen Mittelmeer 114 Menschen an Bord genommen. Wie die Hilfsorganisation gestern mitteilte, wurde zunächst ein Schlauchboot mit 90 Menschen gesichtet und später ein überladenes Fischerboot mit 24 Menschen an Bord. („orf.at“)

Wieviel werden wohl die „Fluchthelfer“ für ihr „All-Inklusiv-Paket“ in die Europäische Union bekommen haben? Wieviel wird wohl die „Hilfsorganisation“ für die „Rettung aus Seenot“ erhalten? Und wie viele Millionen Euro werden die so Geretteten und deren „Fickunfälle“, die ja einen beträchtlichen Anteil ihres Einkommens darstellen, den Steuerzahler kosten?

„Aus Angst davor, von libyschen Milizen zurück verschleppt zu werden, hatten diese Menschen keinen Notruf abgesetzt“, erklärte der Vorsitzende der Hilfsorganisation aus Regensburg, Gorden Isler. Die Entdeckung der Bootsflüchtlinge sei „unwahrscheinliches Glück“ gewesen. Weder die libyschen Behörden noch die europäischen Rettungsleitstellen hätten auf die Notfallmeldungen der „Alan Kurdi“ reagiert. („orf.at“)

Weder die libyschen Behörden noch die europäischen Rettungsleitstellen hätten auf die Notfallmeldungen der „Alan Kurdi“ reagiert. Wäre eine solche Reaktion eigentlich erwünscht gewesen? Hätte da nicht die Gefahr bestanden, dass die „in Seenot Geratenen“ in einen sicheren Hafen gebracht worden wären, der womöglich auf dem Afrikanischen Kontinent gelegen wäre?

„Aus Angst davor, von libyschen Milizen zurück verschleppt zu werden, hatten diese Menschen keinen Notruf abgesetzt“ Verstehe ich das richtig, in Seenot Geratene haben keinen Notruf abgesetzt, aus Angst, von den „Falschen“ gerettet zu werden, aus Angst, wieder an den Ausgangspunkt ihrer illegalen Reise in das SchlarAFFENLAND zurückgebracht zu werden und die Reisekosten verloren zu haben?

So wie es scheint ist es für unsere „Seenotretter“ nicht mehr erforderlich, das Märchen von der Rettung aus Seenot nach außen hin aufrecht zu erhalten um einem Handeln, formulieren wir es höflich, dem gleich viel Seriosität anhaftet wie einem Drogendeal, einen Hauch von Legalität zu geben.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!

> „Alan Kurdi“ nimmt 114 Flüchtlinge an Bord (ORF)