Jetzt schlägt‘s aber 88!

Österreichs ZukunftGenosse Alois Stöger, ja, der hat große Probleme. Zu mindestens für ihn scheinen sie riesengroß und bedeutend zu sein. So wie heute merkte man noch nie, dass die SPÖ ihre Mitarbeiter oder Führungskräfte nicht mit einem Sackerl Zuckerl vor einer Sonderschule rekrutieren sollte.

Einigen dieser rot eingefärbten Gehirnakrobaten dürfte, als sie am „Donnerbalken“ saßen, die Idee gekommen sein, dass die Namen und Zahlen auf den Wunschkennzeichen doch etwas bedeuten könnten. Und wir alle wissen ja, was dabei herauskommt, wenn Sozialdemokraten zu denken versuchen, nichts Sinnvolles jedenfalls.

Offenbar dürfte die Luft in der Kabine mit dem Donnerbalken etwas dünn gewesen sein und so kam man auf die Idee, dass so Zahlen wie „18“, „88“ oder Buchstabenkombinationen wie „AH“, „SS“ oder gar „HH“ nur Böses bedeuten können.

Und paranoid wie unsere linken Patienten nun mal sind, kann es sich dabei nur um Nazi-Codes handeln. Und selbstverständlich ist unsere „Karin“, wenn sie als Wunschkennzeichen „Karin 88“ haben sollte, eine Nationalsozialistin, die sich gegenüber ihren KameradInnen zu erkennen geben will.

Natürlich kann es nicht bedeuten, dass sie 1988 das Licht der Welt erblickt hat, kein Mensch macht doch so etwas. Und „AH“ am Fahrzeugkennzeichen kann doch nur „Adolf Hitler“ bedeuten, kein normaldenkender Mensch, der „Alfred Höchstmann“ heißen sollte, wird sich als Wunschkennzeichen „AH“ und irgend eine Zahl, vielleicht sein Geburtsjahr, als Wunschkennzeichen nehmen.

Und erst die Buchstabengruppe „HH“. Die kann doch wirklich nur „Heil Hitler“ bedeuten. Denkt man den Gedanken unserer mentalen Schadensfälle weiter, dann sind die Bewohner der Hansestadt Hamburg wohl allesamt Nazis, rechter Abfall, da jeder, der in dieser Stadt wohnt, das Fahrzeugkennzeichen „HH“ führt.

Man kann nur hoffen, dass kein Hamburger auf die Idee kommt, mit seinem Fahrzeug und einem Kennzeichen, das mit „HH“ beginnt, nach Österreich zu reisen. Da kann es doch mal passieren, wenn er in Wien, in der Nähe einer Jüdischen Einrichtung oder eines Platzes parkt, wo sich Wiens Dorfdeppen mit Vorliebe herumtreiben, dass er als Nazi gebrandmarkt und wegen Wiederbetätigung angezeigt werden wird.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!