Kärntner Landrecht

Gelber Smiley zeigt ZungeEs scheint so, dass zu mindestens in Kärnten, der Ruf unserer blauen Freunde und Helfer, nicht mehr der Beste ist. Offensichtlich fühlen sich da ein paar Beamte eher dem Finanzministerium zugehörig als dem Innenministerium.

Im Bezirk Spittal dürften einige von unseren staatlichen Sicherheitsorganen scheinbar vergessen haben, was eigentlich ihre Hauptaufgabe ist: für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe, Ordnung und Sicherheit zu sorgen.

Diese höchst ehrenwerte Aufgabe hat den Zweck, das Volk, die Bürger, das sind jene Menschen in Österreich, die den Damen und Herrn am Ballhausplatz, die, warum auch immer, Volksvertreter genannt werden, ein nicht gerade geringes Einkommen, das anscheinend an keine besondere Leistung gebunden ist, ermöglichen, zu schützen.

Nur dürfte die eigentliche Aufgabe unserer Buben und Mädels in Blau, zu Gunsten der Budgetaufbesserung etwas in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Würden unsere Damen und Herrn am Ballhausplatz, anstatt nach Geld, nach Blut gieren, so wäre es leichter, der Rolle des Opfers zu entschlüpfen. Weihwasser, ein Eichenpflock und ein Kreuz würden da schon reichen.

Nun aber zurück nach Kärnten, wo das Wild die Jagd auf die Jäger eröffnet haben dürfte.

In Kärnten, wo offenbar noch das „private Landrecht“ den Ton angibt, wurde ein Polizist an einer Straßenstelle, wo regelmäßige Radarkontrollen durchgeführt werden, Opfer eines äußerst derben Scherzes. Ein Scherz der übelriechenden Sorte, so übelriechend wie das staatlich organisierte Abzocken der Bürger.

Ein professionell gebauter Knallkörper und ein Kübel, gefüllt mit Jauche, wurden „quasi“ zum „Arm der Gerechtigkeit“.

Zum Glück dürfte der Übeltäter, eine Art moderner Robin Hood der Autofahrer, vielleicht wurde er auch nur etwas zu oft „beamtshandelt“, sein Handwerk verstehen. So wie es scheint soll dieser Scherzartikel so konstruiert gewesen sein, dass er die Person, die ihn auslöst, nicht verletzt, sondern nur demütigt. Zwar auch nicht die feine Art, aber immerhin.

Ich bin selbst Autofahrer, bedauerlicherweise lebe ich in Wien, wo die von rot-grün gesteuerte Inkassomaschinerie noch besser als jene im Ländle funktioniert und verstehe daher die Motivation dieses Spaßvogels. Allerdings kann auch ein wohldurchdachter und mit Professionalität ausgeführter Streich oder wie in diesem Fall, ein Denkanstoß, schiefgehen und dass muss nicht sein, nicht wirklich.

Sehen wir es aber positiv. Unser Freund und Helfer kann, wenn er einmal in Pension ist, eine (amüsante) Anekdote mehr aus seinem Polizistenleben erzählen. 🙂

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!

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