Kollaborateur oder nur ein Versager?

Sie klingen noch in meinen Ohren, die Worte unseres „ehrwehrten“ Finanzministers, der mich aufgrund seiner Rotzbremse eher an einen der männlichen Hauptdarsteller der legendären VTO-Pictures aus den 80er-Jahren erinnert, als an einen „seriösen“ Politiker, die da im Frühjahr aus seiner Futterluke, die der gute Mann wohl besser nur zu Zwecke der Nahrungsaufnahme öffnen sollte, hervorgequollen sind.

Keine Bank denke daran, den eigenen Kunden Kosten dafür zu verrechnen, dass sie ihr Geld abheben – schließlich könne man ja auch am Schalter nicht weniger Geld auszahlen als gerade abgehoben wird, sagte Schelling nach dem Treffen vor Journalisten. („diepresse.com“)

Klingt doch gut, was er da gebrabbelt hat, unser kleiner schnauzbärtiger Pinocchio mit dem dämlichen Grinsen eines Werner Faymann. Hat aber nichts mit der Realität zu tun, wie so vieles, das unsere Freunde auf der Regierungsbank so von sich geben.

Rund 20.000 Kunden – die meisten davon seit Jahrzehnten der Bawag treu – haben einen Brief erhalten, in dem sie vor eine klare Alternative gestellt werden: Entweder sie steigen auf ein neues Girokontomodell um, das wesentlich mehr kostet als ihr bisheriges, oder die Bank kündigt ihr Konto per Ende Jänner 2017. („kurier.at“)

Beschäftigt sich der gute Mann während seiner Arbeitszeit, in der sich er eigentlich um die finanziellen Belange unseres Landes kümmern sollte, mit Modellbau und gelangt er dabei regelmäßig in ungeschützten Kontakt mit Klebstoff? Klebstoffdämpfe sollen ja bekanntlich nicht ohne sein. So manche Schnüffelnase unter den Antifanten dürfte durch den Genuss derartiger Dämpfe so einiges an Gehirnkapazität eingebüßt haben, oder ist unser H.J. vielleicht nur zu oft und vor allem zu lange in Besprechungen mit Wiens Bürgermeister und Landeshauptmann? Dank der ärztlichen Schweigepflicht werden es wir es wohl nie erfahren.

Wir müssen trotz allem aber unseren amerikanischen „Freunden“, von den US-Fonds „Cerberus und Golden Tree“, den jetzigen Eigentümern der einstmals heimischen Bank, samt ihren österreichischen Kollaborateuren dankbar sein. So bekommen wir wenigstens einen kleinen Vorgeschmack auf das, was, Christian Kern sei Dank, mit CETA, dem Hintertürchen von TTIP, oder später vielleicht sogar mit TTIP auf uns zukommen wird.

In diesem Sinne, Freundschaft meine Genossen!

Links:
Bawag droht 20.000 Kunden: Mehr zahlen oder gehen
Bawag droht 20.000 Kunden Kündigung des Girokontos an
Schelling schließt Bankomatgebühren für Kunden bei deren Hausbank aus (Juli 2016)
Bankomatgebühr: Der Damm ist gebrochen (Juli 2016)
Österreicher sauer: Erstmals Bankomatgebühr (Juli 2016)
“Bankomatgipfel” bei Schelling: Vorerst keine Gebühr (Mai 2016)