Küssen verboten?

PlattgedrücktEtwas Unvorstellbares ist dieser Tage in Wien geschehen. Etwas so böses, so perfides, dass sogar auf „Facebook“, wo deren Nutzer doch als so umsichtig, als so bedacht gelten, die Wogen hoch gegangen sind.

Was war passiert? Hat H.C. Strache wieder einmal festgestellt, dass Wien eine unsichere Stadt ist, oder hat er etwa, niederträchtig wie er nun mal ist, behauptet, dass die Grünen nur Unsinn machen?

Oder stellte er gar die Behauptung auf, dass die rot-grüne Stadtregierung von Wien, zu nichts zu gebrauchen ist? Nein, natürlich nicht. Nichts von all dem ist passiert. Und es haben auch keine, von unseren, sich ewig missverstanden fühlenden islamistischen Kulturbereicherern versucht, Wien in Schutt und Asche zu legen.

Im „Cafe Prückel“ fühlten sich nur ein paar von unserer linken Kampflesben ungerecht behandelt. Sie wollen, wegen nur eines „Kusses“, aus dem Lokal geworfen worden sein. Wegen eines harmlosen Kusses wird man doch nicht gleich aus einem Lokal geworfen, oder etwa doch?

Der Kuss eines lesbischen Paares im Cafe Prückel sorgt auch im 21. Jahrhundert noch für Aufregung. Nachdem sich die beiden Frauen in dieser Woche vom Kellner ungerecht behandelt gefühlt hatten, beschwerten sie sich bei der Geschäftsführung und wurden prompt des Lokals verwiesen. Eine Protest-Kundgebung ist geplant und das nicht zum ersten Mal.

Die „Achse kritischer SchülerInnen Wien“ brachte den Vorfall im Prückel ans Tageslicht. „Als sich zwei lesbische Frauen bei der Begrüßung küssen, werden sie von einem Kellner des Café Prückels aufgefordert, dies zu unterlassen und abschätzig behandelt. Nachdem sich die beiden Frauen bei der Geschäftsführung beschweren, werden sie aus dem Lokal verwiesen“, hieß es im Bericht. („heute.at“)

Laut Betreiberin soll es mehr als nur ein Begrüßungskuss gewesen sein. Natürlich wird es mehr gewesen sein, als nur ein harmloser Kuss zur Begrüßung. Die beiden linken Schnepfen werden sich die Zunge höchstwahrscheinlich so heftig in den Rachen geschoben haben, dass sie fast daran erstickt wären.

Versteht mich nicht falsch, meine lieben Leser und Leserinnen. Ich habe an sich nichts gegen diese „bunten Vögel“. Mir persönlich ist es egal, ob jemand ein „Flötenspieler“, eine „Höhlenforscherin“ ist, oder ob man es auf die alte, konservative Art tut, wie es eben von der Mehrheit praktiziert wird, Männlein mit Weiblein.

Egal, zu welcher von diesen drei Gruppen man gehört, es muss nicht sein, dass man sich in der Öffentlichkeit die Zunge so tief in den Rachen schiebt, dass sie „hinten“ wieder rauskommt, das muss nicht sein. Wenn ihr’s so nötig habt, meine lieben geistigen GrenzgängerInnen, dann treibt es zu Hause oder in einem Hotel, rammelt von mir aus wie die Karnickel, probiert das Angebot von Beate Uhse, von mir aus, rauf und runter, aber bitte, nehmt uns nicht die Freude an einem Großen Brauen im Stammcafe.