Missinterpretiert und unverstanden

Schwarzer Smiley ++Jetzt bin ich aber überrascht, und zu tiefst schockiert. Beim ORF soll man täuschen. Unfassbar, kaum zu glauben.  Auf diesen Gedanken wäre ich nie gekommen. Wo man beim ORF doch so bestrebt, so bemüht ist, werturteilsfrei und politisch unabhängig zu berichten. In diesem Zusammenhang muss man doch den, über allen Zweifel erhabenen Journalisten Armin Wolf erwähnen.

So politisch neutral wie unser guter Armin agiert und vor allem wie souverän und vorurteilsfrei er Interviews führt, da muss man sich doch fragen, welche politische Richtung er privat, persönlich bevorzugt. Und so wie er, so sind doch sämtliche Mitarbeiter des ORF, die tagein, tagaus über den Bildschirm wuseln, über jeden Zweifel erhaben.

Sogar der gute Alex Wrabetz, dessen Name auf vielen Grußkartenlisten für Weihnachtswünsche nicht zu finden ist, sogar der macht seine Arbeit großartig, obwohl ich jedesmal, wenn ich ein Bild von ihm sehe, mir seinen Kopf, kahlrasiert, auf einer mit Petersilie dekorierten Silberplatte, dümmlich grinsend, mit einem rotglänzenden Apfel im Mund liegend, vorstellen muss.

Ja, er macht seine Sache wirklich gut, das ist jetzt wirklich nicht sarkastisch gemeint, so sparsam wie er, ist noch nie ein Generaldirektor des ORF mit dem Geld der Zuseher umgegangen. Und erst die niveauvolle Programmgestaltung, ja die ist wirklich gelungen. Und was ich besonders schätze, am Programm des ORF, das sind die Talkshows, die frei von politischer Meinungsmacherei sind. Eingeladene Politiker, werden, unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung, gleich höflich behandelt. Sogar H.C. Strache respektiert man, und vor allem, man lässt ihn auch ausreden.

Man kann nur hoffen, dass letztendlich die Gerechtigkeit siegen wird und sich das Ganze nur als böse Intrige eines missgünstigen Konkurrenzsenders herausstellen wird.

Man oh man, und das habe ich wirklich geschrieben. Ich glaube, ich hätte die fünf „Zipfer“ nicht auf nüchternen Magen trinken sollen.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!