Na, dann Prost mein Freund!

Ein zufriedener WienerEs hat wieder ein paar Leutchen erwischt, die eigentlich nur in einem Lokal in Wien-Brigittenau gemütlich sitzen und im Fernsehen die Britische Dart-Meisterschaft verfolgen wollten. Doch der Frömmste kann nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

In diesem Fall handelt es sich bei dem bösen Nachbarn um vier, mit Pistolen bewaffnete, vermummte Albtraumgestalten, die sich entschlossen hatten, es unserem Herrn Finanzminister gleichzutun, und den einfachen Bürger kräftigst abzucashen.

Alle zwölf Anwesenden im Alter zwischen erst 13 und 59 Jahren wurden in eine hintere Räumlichkeit gezwungen. “Dort wurden die Opfer einzeln beraubt”, sagte der Sprecher. Die Täter nahmen Bargeld und Schmuck an sich, zudem erbeuteten sei auch die Tageslosung des Lokals. Die Beute dürfte mehrere tausend Euro wert sein.

Nach dem Raub wurden die Opfer in den nächsten Raum gelotst, dort mussten sie sich “auf den Boden legen beziehungsweise mit dem Gesicht zur Wand stellen”, schilderte Keiblinger. Die Räuber schlossen das Zimmer ab, warfen den Schlüssel weg und flüchteten. (salzburg.com)

Was würde unser „kleiner Dicker“ im Rathaus wohl dazu sagen, wenn man ihn dazu befragen würde? Dass es nur ein bedauerlicher Einzelfall war? Dass er sich (von rechten Rabauken) sein Wien nicht schlechtreden lässt? Drink’ ma nu a Achterl, doan schaut de Wölt scho anders aus!…

Er hätte doch recht, unser Michel, es war doch wirklich nur ein bedauerlicher Einzelfall, aber einer von vielen.

Nur, wie lange müssen wir es uns noch gefallen lassen, dass wir, nicht nur von unseren „Freunden des Volkes“, mit Hilfe von immer höher und immer mehr werdenden Abgaben, abzockt werden, sondern auch von unseren „bösen Nachbarn“?

Offenbar interessiert sich die „hohe Politik“ erst wieder für uns und unsere Bedürfnisse, zu mindestens gibt man es vor, wenn eine Wahl vor der Tür steht. Nur was dann von Werner & Co und seinen schwarzen Steigbügelhaltern kommt, das hat doch auch nur den gleichen Wert wie eine Blähung unseres Herrn Bundeskanzlers.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!