Na endlich!

Das hat ja gedauert. Endlich hat sich unser sozialdemokratisches Wiener Prachtstück zu Wort gemeldet. Michael Häupl ist aus dem dunklen Sumpf des Wiener Rathauses an das Tageslicht gekrochen und beschenkte uns mit dem, was er offensichtlich für seine besten Gedanken hielt.

200 Vermummte seien 2000 Polizisten gegenübergestanden, betonte Häupl. “Ich will jetzt nicht banal rechnen, dass auf einen vermummten Anarchisten zehn Polizisten kommen, aber ich denke, dass man mit der Anzahl von Polizisten durchaus den Einsatz so gestalten hätte müssen, dass es nicht zu diesen Gewalttaten in der Wiener Innenstadt kommt.” Man müsse hinterfragen: “Warum hat man die (Vermummten, Anm.) herumlaufen lassen und sich mit friedlichen Demonstranten vermischen lassen?” (Zitat: „diepresse.com“)

Na sicher weiß unser kleiner Dicker, wovon er spricht. Die einzige Art von Gewalt, die unser Michel kennt, ist die häusliche Gewalt. Nämlich dann, wenn er, „gezeichnet von seinem harten Job“, nach Rebensaft duftend, nach Hause kommt und das Nudelholz seiner Gattin küsst. 🙂

Im ersten Moment hört sich sein Geistesblitz allerdings plausibel an. Wie eben alles, das der Gedankenwelt der SPÖ so entspringt. Nur wenn man dann über diese Flatulenzen nachdenkt, erkennt man, dass dem nicht so ist.

Und in diesem Fall. Was wäre da wohl passiert, wenn ein Zugriffsteam der Polizei versucht hätte, einer dieser, aus dem Piefkeland extra importierten, maskierten Kreaturen habhaft zu werden?

Sicher hätten es die anderen „Antifaschisten“ nicht widerstandslos zugelassen, dass sich der „brutale Feind“ eines ihrer Kampfgefährten bemächtigt. Man hätte sich dann, als das was man tatsächlich  ist, geoutet, und wäre  dem in Bedrängnis geratenen Kampfgefährten „unterstützend“ zur Seite gestanden.

Und die Verletzten, die es dann gegeben hätte, für die hätte dann die Führungsspitze der Wiener Polizei tatsächlich Kritik verdient, schließlich geht es bei dem Vollzug des Vermummungsverbots nur um eine Verwaltungsvorschrift, während anderorts tatsächlich Gewalttaten zu verhindern gewesen waren.

Also lieber Michel, erst denken und dann das sozialdemokratische Maul aufmachen. Sei lieber den Polizisten für ihren Einsatz dankbar, sie haben am 24.01.2014, wirklich großartige Arbeit geleistet.