Neues aus dem Reich der geistigen Dunkelheit

Vor geraumer Zeit wurde ich von einem Freund und Leser meiner ach so feinfühligen Worte auf ein gesellschaftliches Problem aufmerksam gemacht, dass dank sparsam eingesetzter menschlicher Intelligenz, gelöst sein dürfte oder kurz vor der Lösung steht.

Im vorigen Jahr stellte man in Berlin gravierende Mängel bei Toiletten fest. Nicht wie so mancher jetzt annehmen wird, dass es dabei um jene Keramikmuscheln geht, die ein jedes Heim bereichern oder jene Muscheln, die regelmäßig als Geburtsort für  unsere Neogrünlinge und ähnliche Hochdenker herhalten müssen.

Naja, vielleicht bilden doch einige dieser alternativen Geburtsorte einen Teil dieser neuen politischen Problemzonen. Hauptsächlich sind davon nur jene stillen Örtchen betroffen, die sich in allgemein zugänglichen (öffentlichen) Gebäuden in Friedrichshain-Kreuzberg befinden.

Ein paar geistige Grenzgänger des Berliner Bezirksparlaments dürften ein ähnliches Problem wie Österreichs Bio-macht-schön-Typen haben und in regelmäßigen Abständen während des Radfahrens ungeschützt mit dem Straßenbelag in Kontakt kommen und das fordert eben seinen Tribut. Sie kamen auf die die Idee, Unisex-Toiletten zusätzlich zu den bereits vorhandenen herkömmlichen Toiletten zu schaffen.

Was zeichnet diese Idee eigentlich als wirklich schwachsinnig aus? Nicht die Idee selbst, sondern die Begründung:

… In den öffentlichen Gebäuden des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg soll es bald Unisex-Toiletten geben – zusätzlich zu denen für Männer und Frauen. …

… Solche Toiletten hätten eine große Bedeutung für den Alltag von Intersexuellen und Transsexuellen, heiße es zur Begründung. …

… „Wir wollen Wahlmöglichkeiten erweitern, nicht einschränken“, sagte die Piraten-Abgeordnete Lena Rohrbach der „Berliner Zeitung“. Linke, SPD und Grüne stimmten den Berichten zufolge für den Antrag, die CDU dagegen. …

… „Existieren nur nach Männern und Frauen getrennte Toiletten, so benachteiligt dies Menschen, die sich entweder keinem dieser beiden Geschlechter zuordnen können oder wollen oder aber einem Geschlecht, das sichtbar nicht ihrem biologischen Geschlecht entspricht“, zitiert die „Bild“ vom Samstag aus der Begründung des Urteils.

Konkret heißt dies: In Bibliotheken, Bürgerämtern, im Rathaus und auch in Schulen des Bezirks werden nun Toiletten für „sexuell Unentschlossene“ eingerichtet. (Zitat: „focus.de“)

 Und bis jetzt dachte ich, dass unsere Grünlinge mit ihrer Pink gefärbten Schwesterpartei, den NEOS, die großen Sieger in Schwachsinnsangelegenheiten sind. Aber wie man sieht, alles ist möglich, auch in Sachen Dummheit.

Und was kommt nach den „ergänzenden“  Unisex-Toiletten? Eine weitere, zusätzliche Toilette für IdiotInnen? So wie es scheint stellen die geistig nicht so regen Mitbürger bereits einen beträchtlichen Teil der Bevölkerung. Also ist auch hier Handlungsbedarf gegeben.