Neues aus der geschützten Werkstatt

Grüner GargoyleWas ist nur los mit den Insassen von Wiens größter geschützter Werkstatt. Zuerst präsentiert uns, die liebreizende Ulli Sima, die genauso intelligent wie attraktiv zu sein scheint, ihre neue Idee, den Donaukanal auf der Höhe des „Flex“ teilweise zu überplatten um ein überteuertes, neues Freiluftgehege für Wiens denkbefreite Zeitgenossen anzulegen.

Und, wie kann man es anders erwarten, dauerte es nicht besonders lange, bis auch Mary V. das grüne Gegenstück zu unserer Ulli, mit einer ähnlichen, gleichfalls nicht minder schwachsinnigen Idee, nur etwas teurer, an die Öffentlichkeit gegangen ist. Besonders neu ist ihre Idee zwar nicht, ihr Ablaufdatum ist aber wie jenes unserer geliebten Mary, bereits deutlich überschritten.

2015 ist in Wien offiziell das “Jahr des Zu-Fuß-Gehens”. Aus diesem Anlass hat Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) am Dienstag bei einem Pressegespräch erneut bekräftigt, dass sie den Anteil der Fußwege am “Modal Split” – diese jährliche Befragung zeigt, wie Wege zurückgelegt werden – auf 30 Prozent heben will. Dafür sorgen könnten etwa Flaniermeilen, sechs dieser “Fußgänger-Highways” sind angedacht. Auch ein besseres Sicherheitsgefühl soll die Wiener motivieren: “In jedem Bezirk soll es so etwas wie die Mahü (Mariahilfer Straße, Anm.) geben”, so Vassilakou. („diepresse.com“)

Die Frau ist gut, sehr gut sogar. Ab in die Küche mit ihr, ab in den Suppentopf, mit diesem biologisch abbaubaren Produkt aus dem, mittlerweile zu trauriger Berühmtheit gelangten Griechenland. Wäre ich ein Mensch, der voll von bösen Gedanken ist, so würde ich mich fragen, was wirft die Gute eigentlich so ein? Konsumiert sie vielleicht etwa verschreibungspflichtige Substanzen, die in die Kategorie Psychopharmaka fallen? Und das ohne ärztliche Aufsicht?

Selbstverständlich werde ich nicht diese Frage stellen. Schließlich bin ich doch ein höflicher Mensch, der großen Respekt vor unseren LandesfürstInnen und deren Helfern hat. Ich bin doch reinsten Herzens und zudem keines bösen Gedankens fähig.

Derzeit werden 26 Prozent aller Wege in Wien zu Fuß zurückgelegt, wie Harald Frey, Studienautor und Verkehrsexperte der Technischen Universität Wien erklärte. Knapp 40 Prozent der Wiener legen fast täglich reine Fußwege zurück. („diepresse.com“)

Natürlich gehen immer mehr Menschen in Wien zu Fuß. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie diese „grüne Zwangsbeglückung“ gut heißen. Sie stellen sich nur auf die neue Situation, das von rot-grün geschaffene Übel, ein.

Wer früher in Wien, als die Grünen noch jenen Platz in der politischer Landschaft Wiens eingenommen hatten, der ihnen auf Grund ihrer mentalen Fähigkeiten zugestanden war, sie waren damals wie auch heute eigentlich nur ein politischer Witz, ein derber Scherz, den sich die Schöpfung mit uns Menschen erlaubt, ein paar Stationen mit der Straßenbahn oder dem Autobus gefahren ist, der geht heute diese Strecke zu Fuß.

Ich kann es nachvollziehen. Wer will schon gerne in einer überfüllten Straßenbahn oder einem überfüllten Autobus, zwischen nach Fastfood, Fusel und Zigarettenrauch duftenden Zweibeinern eingequetscht sein und jedesmal, wenn er angerempelt wird, nach der Brieftasche zu greifen um zu prüfen, ob sie nicht schon den Weg in die Hände eines Osteuropäischen Touristen gefunden hat.

Und jetzt auch noch diese Flaniermeilen. Der größte Schwachsinn überhaupt. Wozu braucht man eigene, besondere Strecken, um zu Fuß gehen zu können? Bis jetzt dachte ich, dass man überall zu Fuß gehen kann, offensichtlich war das ein Irrglaube.

Natürlich kann es auch sein, dass es an der geistigen Leistungsfähigkeit eines grünen Gehirns liegt, das die  unzähligen visuellen Informationen die das Auge wahrnimmt, nicht richtig verarbeiten kann. Wenn man diese Leutchen näherbetrachtet, die als sogenannte „Volksvertreter“ in der Grünen Fraktion des Rathauses oder auch in den Reihen der SPÖ, dem Steuerzahler per „Wählerauftrag“ schaden dürfen, hat man sicher an dieser These seine Freude.

Selbstverständlich kann es natürlich auch sein, dass man nur förderungswerten Betrieben, jenen Betrieben also, bei denen es sich zufällig um die von „Amigos“, von großzügigen Gleichgesinnten handelt, denen man mit diesen Projekten unter die Arme greifen will.

Wörter wie „Freunderlwirtschaft“, „finanzielle Misswirtschaft“ oder gar „Korruption“, dürfen in diesem  Zusammenhang natürlich nicht genannt werden, da es sich bei den Mitgliedern unserer Stadtregierung, zu mindestens bei jenen, die den Linksparteien angehören, von vornherein, auf Grund ihre ideologischen Einstellung, eine negative, bösartige Gesinnung oder gar ein solches Handeln, ausgeschlossen werden kann. Schließlich sind sie reinsten Herzens und haben nur Gutes, eben das Wohl der Bevölkerung im Sinn.

Und erst die Mobilitätsagentur. Die ist doch ein Kapitel für sich. Die soll doch laut „diepresse.com“, für die Jahre 2016 bis 2020, 13 Millionen Euro erhalten. Das sind stolze 2,6 Millionen Euro pro Jahr. Für was eigentlich? Ein bisschen viel, um dem AMS ein paar geistige Leuchten zu ersparen. Ich glaube allerdings, dass es auf die Dauer besser wäre, nicht nur finanziell gesehen,  wenn man diese linken Übermenschen, diese selbsternannte Herrenrasse, die sich in Wahrheit ohnehin nur auf die Schuhe pinkeln kann, und das ziemlich zielsicher, von ihren Aufgaben entbindet und in die Verantwortung des AMS überstellt.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!

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