Neues aus der geschützten Werkstatt

SPÖ-NEUMan könnte fast glauben dass in Wien bereits der Fasching Einzug hält. Natürlich ist das ein Trugschluss. Es ist ja auch noch viel zu früh dafür. Und in Wien halten bekanntlich die „Faschingsnarren“ unter Michael Häupl als König, und Maria Vassilakou als seine Mitregentin, das ganze Jahr Hof. Es hat sich wieder einer von Wiens Politikern geoutet. Und wie kann es anders sein, er kommt aus den Reihen der SPÖ.

Offenbar ist in den Reihen der SPÖ die Angst vor einem Stimmenverlust bei der nächsten Wahl doch größer, als bisher angenommen. Wie kann man es sich sonst erklären, weshalb wir in jetzt von „unseren Freunden“  so reichhaltig mit beschenkt werden.

All die ganzen Zonen, die zum „Verweilen ohne Konsumationszwang“ eingerichtet werden. Und dann auch noch unser Michl. Erinnern wir uns. Der gute Mann hatte doch die Idee. Er will die Busspuren für Motorradfahrer öffnen – was sagt da wohl die Mary dazu. Wenn ich da an die Burggasse denke, da reichen doch die Schwachköpfe unter den Taxilenkern und den Busfahrern, die einem bei dem Versuch rechts abzubiegen, Gott etwas näher bringen. Wäre ich mit einem Motorrad auf Wiens Straßen unterwegs, da würde ich es mir zweimal überlegen, auf einer Busspur zu fahren.

Und Erich Hohenberger, seines Zeichens Bezirksvorsteher von Wien-Landstraße, macht sich Sorgen. Ja, ein sozialdemokratischer Politiker macht sich wirklich Sorgen. Und jetzt kommt die große Überraschung. Nicht um den Inhalt seine Brieftasche oder gar den Stand seines Kontos, sondern um die Autofahrer. Um jene Autofahrer, die auf der Südost-Tangente unterwegs sind. Klingt doch wie ein schlechter Witz. Ein Angehöriger jener Partei, die sich mit Wiens „Bio-macht-Blöd-Partei“ gegen die Autofahrer verbündet hat, der macht sich um das Wohl der Fahrzeuglenker Sorgen.

In der Baumgasse soll bei der geplanten ÖAMTC-Zentrale auch ein Landeplatz für den Rettungshubschrauber „Christophorus 9“ entstehen. Und das findet unser „Hochdenker“ nicht so toll.

“In James-Bond-Manier startende und landende Hubschrauber” könnten sie in ihrer Konzentration beeinträchtigen – im harmlosesten Fall. Oder schlimmstenfalls gehörig erschrecken, meint Bezirksvorsteher Erich Hohenberger (SP). Verursacher dieses “Sicherheitsrisikos” sei ausgerechnet der ÖAMTC. („kurier.at“)

Kann ein startender oder landender Hubschrauber die Wiener Autofahrer wirklich in ihrer Konzentration beeinträchtigen? Nein, natürlich nicht. Die Mehrheit ist doch multitaskingfähig wie es sonst nur Kampfjetpiloten sind. Sie können gleichzeitig das Fahrzeug lenken, Musik hören und mit ihren Mitfahrern sprechen und dabei noch Telefonanrufe beantworten, E-Mail abfragen und SMS schreiben. Und da soll sie der Lande- oder Startvorgang eines Hubschraubers aus der Konzentration bringen?

Wahrscheinlich liegt es ohnehin nur an unserem „Freund des Volkes“. Er nimmt seinen „geistigen Leistungsindex“ als Maßstab und wendet ihn auf seine Umwelt an. Hätte so jemand wie unser „Freund“ bereits früher auf der Erde sein Unwesen getrieben, so wäre mit Sicherheit nie das Rad erfunden worden, wir würden immer noch auf Bäumen oder in Höhlen wohnen und unsere Vorstellung von Kunst und Kultur würde sich auf ein paar, an die Höhlenwände gekritzelten Strichmännchen beschränken.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!