Neues aus der linken Sumpflandschaft

Früher war die Universität ein Ort wo nicht nur Wissen vermittelt worden ist, sondern auch ein Ort wo Gedanken und Ideen ausgetauscht werden konnten. Heute sind die Universitäten zu ideologischen Dreckslöchern verkommen, wo die Produkte einer, von übermäßigen Drogenkonsum geprägten Liebesnacht zwischen Männern, woher sollten sonst diese unzähligen „Arschkinder“ kommen, vorgeben, welche Inhalte und Meinung diskussionswert sind und welche nicht. Auf einen einfachen Nenner gebracht, alles was nicht dem linken Werteurteil entspricht, ist rechtsextremes Gedankengut, also nicht diskussionsfähig.

Dieser Tage wurde erneut bewiesen, dass unsere Universitäten tatsächlich nur mehr Zuchtanstalten für linksextremistisches Gedankengut sind. Diesmal war es eine Lehrveranstaltung, die bei der steinwerfenden Brut keinen Gefallen fand, denn niemand geringerer wie Norbert Hofer sollte als Gast auftreten. Anstatt die Gelegenheit zu nutzen und in einer kultivierten, niveauvollen Diskussion die Klingen zu kreuzen, besann man sich auf die Methoden derer, die man eigentlich zu bekämpfen geschworen hatte, und rief zum Kampf gegen das „neue Judenvolk“ auf.

Drohung (c)

Der ehemalige Präsidentschaftskandidat und Dritter Nationalratspräsident Norbert Hofer (FPÖ) sollte am Dienstag als Gast im Seminar “Soziologie der Randkulturen” des Soziologen Roland Girtler an der Uni Wien auftreten. Doch als die Vertretung der Soziologiestudenten vom Auftritt des Politikers Wind bekam, rief sie zum Protest auf.  („standard.at“)

Und dass Professor Girtler die „Notbremse“ gezogen hat, ist mehr als nur nachvollziehbar, schließlich wird er wissen, wozu dieser Auswurf der Gesellschaft, der zwischen Steinwurforgien und der Organisation von „legitimen Protest“ wie die Ausübung von linker Gewalt so hochtrabend genannt wird, vor ihm auf der Hörsaalbank dahin dämmert, wirklich fähig ist.

Aber diese geistigen Grenzgänger können trotz alledem einen kleinen Sieg verbuchen. Sie haben sich (diesmal) nur als pöbelnder Unrat der Gesellschaft geoutet, und das ist doch für die Mehrheit in Österreich wirklich nichts Neues mehr. Wäre es tatsächlich zu dieser Diskussion gekommen, die wäre nicht nur interessant verlaufen, sondern hätte auch aufgezeigt, dass unsere tapferen und aufrechten antifaschistischen Kämpfer*Innen mangels intellektueller Fähigkeiten tatsächlich auf das Werfen von Steinen, das Einschlagen von Schaufenstern und das attackieren von Ballbesuchern angewiesen sind, um ihrer politischen Einstellung Ausdruck zu verleihen.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!